Test Crysis

von Daniel Frick (22. November 2007)

Lange haben wir gewartet, gelesen und geschrieben, doch nun ist die Stunde der Wahrheit gekommen. 6 Wochen vor Weihnachten findet die dieses Jahr wahrliche Flut an Top-Titeln ihren Höhepunkt: "Crysis" ist da. Die Meinungen zur deutschen Hoffnung auf den Titel "Spiel des Jahres" sind alles andere als einhellig: Doch im Gegensatz zu sonst streitet man bei "Crysis" über die Frage, ob eine 90er Wertung gerechtfertigt ist oder nicht. Um das herauszufinden, haben wir uns das Ganze ausführlich und kritisch angesehen.

(K)ein gallisches Dorf?!(K)ein gallisches Dorf?!

Die spinnen, die Koreaner!

Wir befinden uns im Jahr 2020 nach Christus. Die ganze Insel Lingshan ist von den Koreanern besetzt. Die ganze Insel? Nein, denn ein paar unbeugsame Nanosuit-Träger hören nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten... Und das Leben der koreanischen Soldaten ist nicht leicht... Wie? Was? Asterix und "Crysis"? Ja spinnt der Frick jetzt völlig? Warum das denn? Nun, weil inzwischen jeder, der nicht in der römischen Provinz lebt und sich für Computerspiele interessiert, die Rahmenhandlung von "Crysis" fast genauso gut kennen sollte wie die Einleitung eines Asterix Comics! Das erstaunliche daran? Dass das Spiel, das im letzten Jahr die meisten Titelseiten von einschlägigen Fachzeitschriften geziert haben dürfte, es noch vor seinem Erscheinen zu einer solchen Popularität geschafft hat. Eine ebenso große Bürde, wie eine römische Garnision vor Asterix & Obelix verteidigen zu müssen.

"Prophet""Prophet"

Ein Spiel bekennender Filmfans

Nachdem auf der besetzten Insel ein Team von amerikanischen Forschern verschwunden ist und ein Notrufsignal deren Rettung herbeisehnt, springen wir als Elite-Soldat "Nomad" bei Nacht mit dem Fallschirm über der Tropeninsel ab. Doch was zunächst nach einem Routineauftrag für den Fünfertrupp um Kommandant "Prophet" aussieht, wandelt sich schnell in einen Horrortrip mit unverkennbaren Anleihen aus so bekannten Science-Fiction Highlights wie "Predator", "Lost" oder "Independence Day". Was ja nicht schlecht ist, denn die Titel stehen für gute Unterhaltung und verpassen dem Spiel eine ansprechende Rahmenhandlung. Eine deutlich abwechslungsreichere sogar als der Vorgänger "Far Cry", auch wenn "Crysis" die ganze Spieldauer von dessen Geist umschmeichelt wird. Präsentiert wird die ganze Geschichte, über die ja inzwischen noch weitere Details inklusive einem potentiellen Ende bekannt sein dürften, auf routinierte, filmreife Art und Weise. Zwischensequenzen in der äußerst beeindruckenden Spielgrafik durchziehen das ganze Spiel und sorgen dafür, dass man sich in regelmäßigen Abständen kurz zurücklehnen (und wie im Kino geniessen) darf.

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