Test Crysis - Seite 2

Der Nanosuit ist kinderleicht zu bedienenDer Nanosuit ist kinderleicht zu bedienen

Anstatt Zaubertrank einen "Nanosuit"

Eines der Highlights ist wie zu erwarten der Nanosuit. Dieses Wunderwerk der Technik gibt unserem Alter Ego je nach Bedarf die Möglichkeit, Gegenstände (inklusive Feinden) weit zu werfen, Wellblechdächer einzureißen und Hindernisse zu überspringen (Stärke), gefährlichen Situationen offensiv oder defensiv zu entgehen (Geschwindigkeit) und sich unsichtbar zu machen (Tarnmodus). Standardmässig ist der Kampfanzug im defensiven Schildmodus (Panzerung). Je Fähigkeit ist nur zeitlich begrenzt nutzbar bis die Energie geleert ist, was ja Intensität der Nutzung schneller oder langsamer geht: Stehen wir im Tarnmodus still, hält er richtig lange, rennen wir dagegen, ist die Energieanzeige sehr schnell leer. Doch die Energie lädt sich innerhalb weniger Sekunden wieder auf und dann kann es weitergehen. Gewählt wird mittels eines bequemen Menüs: Einfach auf das Mausrad drücken, die Maus mit einem kleinen Schwenk zum entsprechenden Symbol bewegen, fertig. Schon nach kürzester Zeit wechselt man spielend schnell zwischen den Fähigkeiten.

Kollege "Psycho" im NanosuitKollege "Psycho" im Nanosuit

Alle taktischen Freiheiten

Das tolle am Nanosuit ist nicht in erster Linie, dass er ein so unglaublich cooles Gimmick mit 007-Feeling ist, sondern dass die Fähigkeiten relevant in das Spiel eingebunden sind. Je nach Bedarf oder auch taktischer Vorliebe kann man die Levels unterschiedlich lösen: Im Tarnmodus anschleichen und die Gegner lautlos erdrosseln, mit Sprüngen die taktischen Vorzüge des Geländes nutzen, in dem man Stellen erreicht, an die man normalerweise nicht käme, oder mit Geschwindigkeit und Firepower einen koreanischen Stützpunkt absolut offensiv auseinander nehmen. Es spricht auch nichts dagegen, diese Varianten zu mischen, im Gegenteil: Erst dann entfalten die Möglichkeiten des Anzugs seine volle Wirkung auf den Spielspaß! Es ist zwar auch durchgängig die "Hauruck-Variante" möglich, also vollen Konfrontationskurs mit Stärke, Schild und Geschwindigkeit zu fahren, aber empfehlen würde ich das nicht: Man brächte sich um viel Potential der spielerischen Möglichkeiten. Dennoch, das tolle ist, dass "Crysis" mich nicht zwingt, sondern mir absolute Freiheit lässt, wie ich zum Ziel komme. Das hat mir grandios gefallen!

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