Test Crysis - Seite 3

Lebensechte VegetationLebensechte Vegetation

Interaktion mit der Spielwelt

Doch nicht nur der Nanosuit sorgt dafür, dass "Crysis" mir enorme Handlungsfreiheit gibt. Zumindest in der ersten Hälfte des Spiels bieten sich auch mit der lebensechten Umgebung vielerlei Möglichkeiten. Eine Bucht durchtauchen und dem Gegner in den Rücken fallen? Gegner mittels eines gezielten Schusses auf Benzinfässer oder den Reservekanister am Jeep ausschalten? Gegner mit einer Munitionskiste überrumpeln? All das und mehr bietet die physikalisch korrekt designte Spielwelt. Überhaupt atmet "Crysis" Leben aus jedem Bit. Unter Wasser schwimmen Fische, am Strand krabbeln Schildkröten, Wasserfälle rauschen und Blätter rascheln im Wind. Zuletzt hatte ich einen ähnlichen Eindruck bei "Oblivion", nur ist Cryteks Werk noch intensiver, eben durch die realistischen physikalischen Interaktionsmöglichkeiten. Reifen gehen kaputt, wenn man zu heftig irgendwo dagegen fährt, genauso wie Bäume dann umfallen, natürlich nicht, ohne eine rauchenden Kühlergrill und eine ordentliche Beule zu hinterlassen! Gegen Ende lassen diese Möglichkeiten zwar etwas nach, weil durch den Höhepunkt der Geschichte mehr geskriptete Szenen folgen. Aber das war dramaturgisch so gewollt.

Im Kugelhagel fallen sogar Blätter zu BodenIm Kugelhagel fallen sogar Blätter zu Boden

Multiplayer und Sandbox Editor

"Crysis" wäre auch ohne Multiplayer ein gelungenes Spiel, trotzdem hat man 9 Multiplayerkarten und 2 Spielmodi mit ins Spiel integriert. Interessant ist dies vor allen Dingen aufgrund des "Powerstruggle" Modus, der neben Deathmatch das interessantere Multiplayerspiel möglich macht. Als Soldat der US- oder der Koreanischen Armee erobert man Fabriken, in denen man Panzer und je nach Map andere unterstützende Fahrzeuge herstellt. Der eigentliche Kern ist jedoch die Kontrolle von Elektrizität, mit der man Prototypen erforschen kann, um schließlich die Atombombe zu bauen. Mit der man als Ziel die gegnerische Basis pulverisieren und hat das Spiel dann gewonnen. Ebenfalls wichtig ist "Prestige", eine Art Erfahrungspunkte oder Währung, die man durch Abschüsse und Eroberung von Gebäuden erhält und zum weiterkommen benötigt. Um die Community zu beschäftigen und so das Spiel langfristig "am Leben" zur erhalten, ist die zweite Edition des schon aus "Far Cry" bekannten Sandbox-Editors im Lieferumfang inbegriffen. Unter anderem wird man mit dem neuen Leveleditor eigene Gesichtsanimationen, Fahrzeuge, dynamische Tagesabläufe anhand eines 24 Stunden-Protokolls, Spezialeffekte, Flüsse, Vegetation und vieles mehr erstellen können.

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