Test Empire Earth 2

von Gerd Schüle (13. Mai 2005)

Ende 2001 erschien das 3D-Strategie-Epos "Empire Earth", das viele Echtzeit-Generäle nächtelang an den Bildschirm fesselte. Dieses geschichtliche Strategiespiel wurde ein großer Erfolg, und so wundert man sich fast schon ein bisschen, dass es dreieinhalb Jahre gedauert hat, bis der Nachfolger erschien. In unserm Test zu "Empire Earth 2" erfahrt ihr ob dieses Spiel an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen kann.

Die SteinzeitDie Steinzeit

Spielend durch die Jahrhunderte

Der spielerische und geschichtliche Umfang von "Empire Earth 2" ist enorm. Ihr durchlebt spielerisch mit 14 Völker 15 bedeutende Epochen der Menschheitsgeschichte von der Steinzeit über die Renaissance bis ins Atomzeitalter und darüber hinaus. In dieser Zeit wachsen primitive Siedlungen zu imposanten Metropolen heran und aus Jägern und Sammlern entwickeln sich Handwerker und Ingenieure. In diesem gewaltigen Epos könnt ihr im Laufe der geschichtlich hinterlegten Kampagne mit insgesamt 24 Missionen 315 verschiedene Einheiten in einen erbitterten Kampf um Rohstoffe, Land und Macht führen. Durch wirtschaftliche, kulturelle und militärische Dominanz ist es möglich Nachbarvölker zu unterwerfen und Kontinente zu erobern. Damit du den Aufbau deiner Wirtschaft und Armee gut verwalten kannst gibt es 275 verschiedene Gebäude. Deine Aufgabe ist es, dein Volk planvoll zu regieren, genügend Ressourcen abzubauen und richtig einzusetzen. Dabei solltest du deine Konkurrenten im Auge behalten, Verbündete suchen und natürlich auf dem Schlachtfeld die richtige Taktik und Strategie anwenden, damit du das Spiel als Sieger beenden kannst. Du siehst, in "Empire Earth 2" wird es dir nicht langweilig.

Die EisenzeitDie Eisenzeit

Ein altbewährter Spielablauf

Am grundlegenden Spielprinzip haben die Entwickler eigentlich nichts verändert. Der gelungene Mix aus bewährten Echtzeitstrategieelementen und den "Civilization" Spielanteilen kommt auch in "Empire Earth 2" wieder zum Zug. Ihr beginnt meistens mit dem Aufbau einer Siedlung. Dazu müsst ihr euch manches Mal erst einen geeigneten Standort suchen. Sobald das Stadtzentrum steht, solltet ihr schleunigst mit dem Sammeln der Ressourcen beginnen, die ihr dringend braucht um einerseits eure Stadt so auszubauen und andererseits um eine schlagkräftige Armee für eure Verteidigung oder zur Erfüllung eurer Missionsziele zu erstellen. Die verschiedenen Missionsziele sind dabei recht abwechslungsreich. Innerhalb der Kampagne hat das Spiel immer wieder Überraschungen auf Lager, sodass der eigentliche Spielablauf nie langweilig wird. Außerdem wechseln sich eher ruhige Aufbaumissionen immer wieder mit harten Angriffslevels und schweißtreibenden Verteidigungsaufgaben ab. Neben den eigentlichen Hauptaufgaben, gibt es fast immer auch noch reizvolle Nebenaufgaben durch die ihr z. B. zusätzliche Truppenverstärkung oder Ressourcen verdienen könnt.

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