Need for Speed - Most Wanted: Zurück auf der Überholspur?

(First Facts)

von Olaf Bleich (08. Juni 2012)

Nachdem EA Black Box mit Need for Speed: The Run nicht unbedingt einen der ersten Plätze eroberte, übernimmt Criterion Games nun wieder das Steuer. Auf der Spielemesse E3 gibt's erste Infos.

Die Polizei mischt erneut munter mit.Die Polizei mischt erneut munter mit.

Need for Speed - Most Wanted ist die Evolution des Klassikers Burnout Paradise: Ein Rennspiel mit offener Welt, hübscher Kulisse und einer erweiterten Autolog-Funktion. Solo-Spieler rasen durch die an San Francisco erinnernde Metropole und versuchen sich an neuen Herausforderungen. Das Angebot reicht von Checkpunkt-Rennen bis hin zu witzigen Wettbewerben wie Höchste Geschwindigkeit oder Weitester Sprung.

Über das Kommunikationssystem Autolog vergleicht ihr eure Erfolge mit denen eurer Freunde und kämpft euch zur Most-Wanted-Bestenliste vor. Spielerisch erinnert hier aber vieles an Need for Speed - Hot Pursuit: Das Geschwindigkeitsgefühl ist hervorragend. Mit Hilfe der Nitro-Einspritzung schiebt ihr die lizenzierten Edelkarossen aus den Kurven und holt euch auf der Zielgeraden die Führung zurück.

Dabei fliegen nicht nur die Funken, sondern auch gerne mal Spoiler, Motorhauben und Autos selbst. Mit dem Turbo räumt ihr eure Widersacher gekonnt von der Strecke. Diese so genannten Takedowns stellen die Entwickler in hübschen, aber sich wiederholenden Zeitlupenaufnahmen dar.

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Need for Speed - Most Wanted: Bilder von der E3

All diese Spielelemente will Criterion Games auch online mit bis zu acht Spielern umsetzen und die Autolog-Funktion ausbauen. Über sogenannte Speed Points und Tickets steigt ihr im Level-System auf und schaltet so neue Fahrzeuge frei. Das Autolog wiederum schlägt euch immer wieder neue Herausforderungen vor, so dass zumindest online garantiert kein Leerlauf aufkommt.

Fakten:

  • entwickelt von Criterion Games, dem Burnout-Macher
  • spielt in einer riesigen, frei befahrbaren Großstadt
  • nutzt im Online-Betrieb das erweiterte Autolog
  • Level-System basiert auf Speed Points und Tickets
  • Spitze der Most-Wanted-Rangliste als ultimatives Ziel
  • viele verschiedene Missionstypen
  • lizenzierte Fahrzeuge
  • Polizei greift in die Rennen ein
  • simpler Arcade-Fahrspaß mit Nitro-Boost und vereinfachtem Schadensmodell
  • spektakuläre Inszenierung und Zeitlupen-Verschrottungen
  • erscheint voraussichtlich am 1. November 2012 für PC, PS3 und Xbox 360

Meinung von Olaf Bleich

Das ganz große Herzrasen überkommt mich beim Anblick von Need for Speed: Most Wanted noch nicht. Natürlich sieht die Arcade-Raserei hübsch aus und spielt sich gut.

Aber irgendwie wirkt es auf mich wie eine aufgemotzte Version von Burnout Paradise: Ich brettere durch die Stadt, nehme an jeder Ecke Herausforderungen an und verarbeite die Konkurrenz zu Altmetall.

Einmal mehr setzen die Entwickler dabei auf das Autolog. Der direkte Draht zu euren Freunden gibt dem Spiel einen gewaltigen Schub im Online-Betrieb.

Daher zweifle ich auch gar nicht am Spaß-Faktor von Need for Speed: Most Wanted. Allerdings bin ich gespannt, wie Entwickler Criterion Games die offene Welt in den Singleplayer-Modus einbindet. Denn an dieser Aufgabe scheiterte schon Burnout Paradise.

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Tags: E3 2012  

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