Test Railroad Pioneer

von Gerd Schüle (07. Januar 2004)

Willkommen im Wilden Westen in der Zeit als nur Kutschen und Pferde zum Reisen zur Verfügung standen. Damals begann der Bau der transkontinentalen Eisenbahn: Wohl eine der größten Leistungen der Pioniere in jener Zeit. Ein idealer Hintergrund für ein PC-Spiel. Das haben auch die Entwickler von "Railrood Pioneer" gedacht. Wir haben dieses Spiel für dich getestet, um zu sehen, ob es als Spiel genauso spannend und kurzweilig ist wie damals die Realität.

Ein Erkundungstrupp entstehtEin Erkundungstrupp entsteht

Unerforschtes Land

In "Railrood Pioneer" versuchst du ein lukratives Eisenbahnunternehmen aufzubauen. Deine Aufgabe ist es, eine Eisenbahnstrecke von Osten nach Westen quer durch die USA zu bauen. Du startest in New York und arbeitest dich bis nach Kalifornien vor. Doch anfangs ist alles schwarz auf der Karte, bis auf die Stadt in der du startest, denn Amerika ist noch ein unerforschtes Land. Deshalb stellst du einen Erkundungstrupp zusammen, denn die Gleisbauer trauen sich nicht in unbekanntes Gelände. Die Truppe wird von einem Pionier angeführt. Prospektoren erschließen Ressourcenfelder, wie z. B. Holzfällereien oder Schaffarmen, zum Handel. Teuer eingekaufte Indianer, Trapper oder Revolverhelden schützen den Trupp vor Banditen und Bären. Um Flüsse und Berge zu überwinden benötigst du Flößer oder Ballonfahrer. Entdeckst du dann ein Ressourcenfeld oder eine andere Stadt kannst du mit dem Gleisbau beginnen. Dieser ist leicht und lässt sich entweder von Hand festlegen oder vom Computer ausrechnen.

Hier wird das dringend gebrauchte Holz geschlagenHier wird das dringend gebrauchte Holz geschlagen

Aufbau des Imperiums

Sobald die Route gebaut ist und die Stadt und das Ressourcenfeld an dein Netzwerk angeschlossen ist benötigst du Lokomotiven und Waggons. Diese gibst du im Werksviertel in Auftrag. Zu Beginn des Spiels gibt es nur eine einfache Lok, die Sixwheeler. Mit der Zeit kannst du andere Loks erforschen und bauen lassen wie z. B. die Mogul oder die Fireless. Auch bei den Wagen kannst du mit der Zeit immer mehr neue Waggons wie den Kühl- oder den einfachen Personenwagen erforschen. Insgesamt gibt es 25 verschiedene Loks und 10 Waggons. Nun schickst du die baufrischen Lokomotiven mit deinen neuen Waggons auf die Reise. Dies ist genauso leicht wie der Schienenbau: Du gibst im Bahnhof Ladung und Ziel an und schickst deinen Zug los. Auch Handelsrouten kannst du kinderleicht einrichten. Ist der Zug unterwegs sind im Handumdrehen die Anfangskosten gedeckt. Mit dem überschüssigen frisch verdienten Geld kannst du zusätzliche Waggons und Loks erforschen und bauen oder du weitest dein Schienennetz aus.

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