Test London 2012: 36 Nationen in 46 Disziplinen!

von Jens-Magnus Krause (26. Juni 2012)

Bis jetzt besteht jeder offizielle Olympia-Titel aus einer Sammlung von Mini-Spielen. Das ändert sich zwar mit London 2012 nicht, allerdings legt Sega den Fokus auf Spielbarkeit, Präsentation und Spaß.

Insgesamt 46 Disziplinen könnt ihr in London 2012 spielen.Insgesamt 46 Disziplinen könnt ihr in London 2012 spielen.

Neben einer umfassenden Lizenz konnten die vergangenen Olympia-Titel (zum Beispiel Beijing 2008, Athens 2004) in keinem weiteren Testpunkt eine Medaille erringen.

Durch eine ordentliche Optik, bekannte Musikkünstler und einen Party- und Online-Modus bietet Sega Australia mit London 2012 die bisher unterhaltsamste Mischung - inklusive Bewegungssteuerung.

In 46 Disziplinen tretet ihr mit 36 Nationen an. Wer schon immer mal als Deutscher den 100-Meter-Lauf gewinnen wollte, kann dies jetzt schaffen.

Jedoch bedingen 46 Wettkämpfe nicht auch 46 unterschiedliche Sportarten. So gehören zum Schwimmsport sowohl 50-Meter-Freistil, als auch 100-Meter-Freistil sowie 3- und 10-Meter-Turmspringen.

Ihr seht also: Die Wettkämpfe unterscheiden sich teilweise nur in den unterschiedlichen Längen oder Höhen. Oder aber darin, ob Männer oder Frauen gegeneinander antreten.

Der Kern des Spiels ist der Modus Olympische Spiele. Darin wählt ihr zuerst eine von drei Schwierigkeitsstufen aus. So bestimmt ihr, wie schnell eure Gegner laufen, wie weit sie springen oder wie schwer sie heben können.

Offizielles Olympia-Spiel ohne Originalnamen

Danach entscheidet ihr euch für eine Nation, mit der ihr antreten wollt. Erster Wermutstropfen: Die Sportler kämpfen nicht mit Originalnamen gegeneinander.

Der Zieleinlauf ist dem Stil einer TV-Übertragung nachempfunden.Der Zieleinlauf ist dem Stil einer TV-Übertragung nachempfunden.

So heißen die deutschen Tischtennisprofis Timo Boll und Patrick Baum im Spiel Timo Michael und Dominik Braun. Selbst der 14-malige amerikanische Olympiasieger im Schwimmen, Michael Phelps, ist nicht dabei. Immerhin könnt ihr alle Athleten im "Teams anpassen"-Modus editieren: sowohl die Namen, als auch das Aussehen.

Mit einem selbst erstellten Olympia-Team anzutreten, ist leider auch nicht möglich - was bei den vielen Disziplinen natürlich auch eine Menge Arbeit für euch bedeuten würde.

Dann geht es los: An jedem virtuellen Wettkampftag könnt ihr zwei von fünf Disziplinen wählen, die ihr spielen möchtet. In diesen beiden tretet ihr am Vormittag jeweils in der Qualifikation an - und bei guten Ergebnissen am Nachmittag im Finale.

Weiter mit: Interaktive Probeläufe mit viel Text, Steuerung

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