Test The Amazing Spider-Man: Wo Spinnen gegen Nashörner kämpfen

von Jens-Magnus Krause (29. Juni 2012)

Spider-Man ist zurück! Und zwar endlich wieder in einer offenen Spielwelt. Willkommen in Manhattan!

Spider-Man ist zurück und genießt die offene Welt von Manhattan.Spider-Man ist zurück und genießt die offene Welt von Manhattan.

Pünktlich zum Start des gleichnamigen Kinofilms veröffentlicht Activision The Amazing Spider-Man. Wer jetzt denkt, dass es sich dabei um eine Filmumsetzung handelt, der liegt ausnahmsweise falsch. Die Geschichte des Spiels knüpft nahtlos an die des Kinostreifens an.

Wer den Film sehen möchte, sollte sich erst danach das Spiel kaufen, um die extreme Spoiler-Gefahr zu umgehen. Denn ansonsten wisst ihr wer überlebt, stirbt oder was es mit dem Virus auf sich hat.

Wichtigste Neuerung: Die offene Spielwelt aus Spider-Man - Web of Shadows ist zurück. Ihr könnt euch völlig frei in einem virtuellen Abbild von Manhattan bewegen. Dank der Spinnenfähigkeiten nicht nur am Boden, sondern auch an Häusern entlang und in der Luft. Und das sieht stimmungsvoll aus!

In den gläsernen Häuserfassaden spiegelt sich die Sonne, unter euch rasen die Taxis im Stadtverkehr um die Wette und Passanten gibt es auch zur Genüge. Zwar nicht so viele wie im echten New York, aber sie sind da.

Steife Hüften und wenig Höhepunkte

Euer Superheld sieht dank glänzender Lichteffekte in seinem gummiartigen Anzug ansprechend und authentisch aus. Damit bewegt sich der Titel grafisch knapp auf dem Niveau von Prototype. Euch erwartet zwar kein zweites Batman - Arkham City, aber eine zweckmäßige Optik.

Die Spinne hat allerhand Fähigkeiten - auch kopfüber abhängen gehört dazu.Die Spinne hat allerhand Fähigkeiten - auch kopfüber abhängen gehört dazu.

Was die Entwickler dabei vergessen haben: Spiderman bewegt sich in den Filmen sehr geschmeidig durch die Stadt, in den Kämpfen im Spiel dagegen zu steif. Und die unübersichtliche Kamera, wenn ihr an der Decke unterwegs seid, beeinträchtigt eure Um- und Übersicht deutlich.

Das fällt euch besonders in den mehr als 20 Missionen auf, da ihr dort eigentlich immer dasselbe macht: Ihr schwingt, klettert und krabbelt bis zu einer Gegnergruppe, um diese im Nahkampf mit Fäusten und Spinnennetz zu bekämpfen.

Ansonsten enthält der Verlauf der Geschichte nur wenige Höhepunkte. Ausnahme: ein Treffen mit der fiesen schwarzen Katze Felicia Hardy - miau! Die stellt Entwickler Beenox einfach verdammt cool dar.

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