Test Dead Trigger: Waffen eingepackt und auf zur Zombiejagd

von David Ulc (19. Juli 2012)

Ein paar Waffen, ein postapokalyptisches Szenario - fertig ist der nächste Zombie-Shooter. Madfinger Games haben mit Shadowgun bewiesen wie das geht. Jetzt geht es mit Dead Trigger weiter.

Zombies am Boden? Zeigt kein Mitleid und haltet munter drauf.Zombies am Boden? Zeigt kein Mitleid und haltet munter drauf.

Madfinger Games haben mit Shadowgun gezeigt, wie für das iPhone ein ordentlicher Shooter mit beeindruckender Grafik aussehen kann. Dead Trigger knüpft an die optische Hochleistung an. Ansonsten bietet das Spiel jedoch in etwa so viel wie ein Zombie an funktionierender Gehirnmasse.

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Ähnlich wie in Resident Evil bricht ein Virus aus und die Weltordnung kollabiert. Da euer Protagonist noch einige Zeit am Leben bleiben möchte, kämpft ihr euch durch eine große Zahl an Levels und eine noch größere Masse an Zombies.

Die einzelnen Levels sind übersichtlich und schnell erkundet. Eure Mission läuft meist auf ein und dasselbe hinaus: Alles töten, was euch töten will. Auch wenn manchen Missionziele lauten: Transportiere Gegenstand A nach B oder überlebe eine bestimmte Zeit. Das alles funktioniert nur durch bleihaltige Gewalt.

Gold gibt es nur gegen Geld

Die Waffen- und Ausrüstungsauswahl ist erfreulich. Vom normalen Maschinengewehr bis zur Minigun ist vieles dabei, was das Ballerspiel-Herz höher schlagen lässt. Traurigerweise haben diese Waffen astronomische Preise oder lassen sich nur in Gold bezahlen.

Anfangs habt ihr nur eine mickrige Pistole sofern ihr nicht vor einem In-App-Kauf zurückschreckt.Anfangs habt ihr nur eine mickrige Pistole sofern ihr nicht vor einem In-App-Kauf zurückschreckt.

Das Problem: Gold gibt es nur per In-App-Kauf. 200 Goldeinheiten kosten 79 Cent und wer Spaß an dem Spiel haben möchte, kommt kaum drum herum. Wer sich in Verzicht übt, tut sich schwer, da ihr lediglich eine mickrige Pistole zur Verfügung habt. Und mit der lassen sich eben nicht so gut Löcher in das faule Fleisch der Feinde schießen.

Erschwerend hinzu kommt die fehlende Zielmöglichkeit über Kimme und Korn, die besonders für weiter entferntere Gegner hilfreich wäre. Springen, Ducken oder Rennen könnt ihr auch nicht. Somit ist die Steuerung auf das Nötigste beschränkt: einfache Bewegungen, schießen, drehen, nachladen, Waffe wechseln.

Wenn ihr schließlich einen Zombie erwischt, rummst es dafür ordentlich. Die Geräuschkulisse ist ebenso wie die Grafik eine Pracht. Nur die Gegnermodelle sehen alle recht gleich aus.

Fakten:

  • einige Gegenstände und Waffen nur durch In-App-Kauf verfügbar
  • je 14 Waffen und Gegenstände verfügbar
  • Levels sehr kleingehalten
  • erstklassiges audiovisuelles Erlebnis
  • wenig spielerische Abwechslung
  • Textfelder erzählen größtenteils die Geschichte
  • kaum Unterschiede bei den Charaktermodellen

  • Dead Trigger in iTunes kaufen

Meinung von David Ulc

Zombies und Waffen sind eine tödlich gute Kombination. Meistens jedenfalls. In Dead Trigger bin ich mit einem mittelmäßigen Shooter konfrontiert, der vieles hätte besser machen können. Größere Levels, mehr Abwechslung in den Missionszielen und eine mitreißende Geschichte hätte ich mir gewünscht.

Und hätte es keine elegantere Möglichkeit gegeben, als mich dazu zu nötigen, mir Geld per In-App-Kauf zu besorgen? Ansonsten ist ein Großteil der Levels mit einem Colt zu spielen. Mit Shadowgun haben Madfinger Games Talent bewiesen, Dead Trigger knüpft an die Grafik- und Klangpracht des Vorgängers an, doch verschenkt für meinen Geschmack zu viel Potenzial.

69

meint: Innovationsarmer, gutaussehender Zombie-Shooter, der ordentlich rummst. Die Levels bieten allerdings wenig und das Spiel nötigt zu In-App-Käufen.

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