Ouya: Das steckt hinter der Android-Konsole

(Special)

von David Dieckmann (17. Juli 2012)

Oh ja! Ob ihr bei der neuen Android-Konsole Ouya frohlocken könnt, steht noch nicht fest. Aber irgendetwas muss dran sein, sonst würden die Hersteller bei Kickstarter nicht bereits Millionen scheffeln.

So sieht der Ouya-Prototyp aus. Schlicht aber schick!So sieht der Ouya-Prototyp aus. Schlicht aber schick!

Eine Konsole für unter 100 Euro? Dazu kostenlose Spiele? Und jeder darf Programme dafür schreiben? Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Was sich hinter dem Projekt Ouya verbirgt, ist aber mehr als nur eine utopische Idee.

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Ein schlichter, grauer Würfel mit einem ebenso schlichten, grauen Controller - so präsentiert sich die Konsole auf ersten Design-Studien. Das Gerät soll auf Googles Betriebssystem Android basieren, das bereits auf zahlreichen Smartphones und Tablet-PCs arbeitet.

Über ein Programm, das an Online-Marktplätze wie Google Play und iTunes erinnert, sollt ihr euch eure Spiele aus dem Netz herunterladen. Die gibt es dann teils auch kostenlos.

Das Konzept ist scheinbar dasselbe wie auf Android-Handys: kostenlose Spiele finanzieren sich durch Werbung im Spiel oder dienen als Demonstration eines kostenpflichtigen Titels.

Wer steckt dahinter und warum reden alle darüber?

Zu finden ist das Projekt Ouya auf Kickstarter. Über den Dienstleister Kickstarter können unabhängige Erfinder ihre Ideen vorstellen und sich von der Gemeinschaft finanziell unterstützen lassen. Vielleicht habt ihr neulich schon unseren Artikel über die bis dato spannendsten Kickstarter-Projekte gelesen?

Am Projekt Ouya arbeiten bekannte Gesichter der Spielebranche mit.Am Projekt Ouya arbeiten bekannte Gesichter der Spielebranche mit.

Der Plan der Ouya-Mannschaft: 950.000 Dollar innerhalb von 30 Tagen sammeln. Dieses Ziel, so merkten die Entwickler, war sogar niedrig gesteckt. Bereits am zweiten Tag belief sich die Spendensumme bereits auf über zwei Millionen Dollar, inzwischen sind es fast fünf Millionen (Stand: 17. Juli 2012). Sogar Onkel Jo hat sich beteiligt.

Ein möglicher Grund dafür sind die Köpfe, die hinter der Entwicklung stecken. Für die Gestaltung der Konsole ist zum Beispiel der renommierte Industriegestalter Yves Bahar verantwortlich. Die Geschäftsführerin Julie Uhrman war früher Cheffin des digitalen Medienvertriebs des englischen Spielenetzwerks IGN.

Mit im Boot ist auch Ed Fries, einer der Microsoft-Chefs zur Zeit der Xbox 1. Einer der bekanntesten Fürsprecher des Projekts ist zudem Brian Fargo, der Gründer von Interplay (Baldur's Gate - Dark Alliance).

Weiter mit: Mehr als nur Spiele + Basteln ohne Einschränkungen

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Tags: Ouya  

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