Test Resistance - Burning Skies: Erster Ego-Shooter für PS Vita

von Alexander Wenzel (19. Juli 2012)

Resistance - Burning Skies soll die technischen Möglichkeiten der PS Vita ausschöpfen. Das klappt. Allerdings nur manchmal.

Resistance - Burning Skies ist der erste Ego-Shooter für die PS Vita.Resistance - Burning Skies ist der erste Ego-Shooter für die PS Vita.

Kaum zu glauben, aber wahr: Resistance - Burning Skies ähnelt in gewisser Weise Facebook. Das meiste, was ihr damit zu sehen bekommt, ist nämlich irgendwie belanglos. Das ist schade. Denn die Vorfreude auf das erste Ballerspiel aus der Ego-Perspektive für PS Vita war groß. Vor allem nach der hohen Qualität von Resistance 3 auf PlayStation3. Damit kann Burning Skies aber nicht konkurrieren.

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Dabei sind alle Zutaten für einen weiteren tollen Teil der Resistance - Fall of Man-Reihe vorhanden: Das fiktive Szenario in den 50er-Jahren hebt sich angenehm aus dem sonst recht dumpfen Einheitsbrei des Genres ab. Auch bietet die PS Vita durch den berührungsempfindlichen Bildschirm die Möglichkeit, innovative Steuerungselemente in den Spielablauf einzuflechten.

Der Unterhaltungswert von Burning Skies bleibt dennoch unter den Erwartungen. Das liegt daran, dass Entwickler Nihilistic interessante Ideen nur halbherzig umsetzt. Es hapert an packender Atmosphäre, die den Spieler in ihren Bann zieht.

Burning Skies ist jedoch kein grundsätzlich schlechtes Spiel. Es besitzt definitiv seine Höhepunkte. Dicke Schnitzer in der Gestaltung lassen aufkeimenden Spielspaß aber oft verpuffen.

Tolles Szenario, flache Handlung

Resistance - Burning Skies spielt im Jahr 1951. Ihr verkörpert Tom Riley, Feuerwehrmann und Familienvater. Wie bereits bei den Ablegern für PS3 pfeifen die Verantwortlichen auf historische Korrektheit und Realitätsnähe. Daher zieht ihr in den Kampf gegen die außerirdischen Chimera.

Links im Bild seht ihr Ellie. Die Widerstandskämpferin unterstützt euch.Links im Bild seht ihr Ellie. Die Widerstandskämpferin unterstützt euch.

Nach dem Angriff der Ungeheuer auf die amerikanische Ostküste zählt für Riley nur noch das Wohlergehen seiner Liebsten. Doof nur, dass zwischen ihm und seiner Familie ein blutrünstiges Invasionsheer steht.

Bereits am Anfang der rund sieben Stunden langen Einzelspieler-Kampagne bekommt der Held in spe Unterstützung durch die taffe Ellie Martinez. Die Widerstandskämpferin hilft Riley dabei, sein Ziel unbeschadet zu erreichen. So weit, so durchschnittlich.

Um es kurz zu machen: Die Handlung von Burning Skies dümpelt permanent auf dem Niveau einer schlechten Seifenoper dahin. Überraschungen? Spannung? Fehlanzeige.

Weiter mit: Kaum Atmosphäre und dumme Gegner, Waffen mit unterhaltsamen Schussmodi

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