Test Resistance - Burning Skies - Umständliche Funktionen und Mehrspieler, Fakten und Meinung

Umständliche Funktionen und Mehrspieler

Während Entwickler Nihilistic also einige Funktionen der PS Vita durchaus geschickt nutzt, wirken die Einbindung anderer Aktionen plump und erzwungen.

Der Mehrspieler-Modus bietet nur drei Spielweisen und sechs Karten.Der Mehrspieler-Modus bietet nur drei Spielweisen und sechs Karten.

Warum müsst ihr zum Beispiel erst umständlich ein Symbol auf dem Bildschirm drücken, um eure Feueraxt zu schwingen? Das ist umständlich und keineswegs intuitiv.

All dem zum Trotz zeigt Burning Skies aber, dass Ego-Shooter auf der Vita funktionieren können. Mittels der Analogsticks manövriert ihr Riley zielsicher durch die Invasion der Chimera. Zwar bewegt sich der Herr etwas schwammig durch das Abenteuer. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fällt dies aber kaum noch negativ ins Gewicht.

Der Mehrspielermodus fällt ziemlich schwachbrüstig aus. Gerade einmal sechs Karten und drei Spielmodi bietet Burning Skies. In den Modi "Deathmatch" und "Team-Deathmatch" treten je zwei Spieler gegeneinander an. In "Überleben" sind es doppelt so viele Teilnehmer.

Zu Beginn könnt ihr übrigens nicht direkt auf alle Waffen zurückgreifen. Diese schaltet ihr erst nach und nach durch das Aufsteigen im eigenen Rang frei. Ob das motiviert oder eher langweilt, bleibt natürlich eine Frage des eigenen Geschmacks.

Fakten

  • erster Ego-Shooter für PS Vita
  • fiktives Szenario im Jahr 1951
  • außerirdische Chimera greifen die amerikanische Ostküste an
  • Held heißt Tom Riley und ist Feuerwehrmann
  • 8 Waffen mit sekundären Schussmodi
  • geradlinige Schlauchlevel
  • Kampagne dauert rund 7 Stunden
  • unausgegorene künstliche Intelligenz der Gegner
  • häufige Nutzung des berührungsempfindlichen Bildschirms
  • 3 Mehrspieler-Modi und 6 Karten

Meinung von Alexander Wenzel

Burning Skies zeigt, dass Ego-Shooter prinzipiell auch auf PS Vita funktionieren. Dank der beiden Analogsticks und den Schultertasten fühlt sich die Steuerung nach "großer Konsole" an. Zusätzlich bindet Entwickler Nihilistic den berührungsempfindlichen Bildschirm an einigen Stellen gut ein. An anderer Stelle nerven allerdings halbgare Ideen und fehlende künstliche Itelligenz.

Am Markenzeichen der Serie hat Nihilistic konsequent vorbei entwickelt. Wo sind die beeindruckenden Invasionsszenen, die in Resistance 3 für eine beklemmende Stimmung sorgen? So manch gelungener Bosskampf zeigt, dass die Vita dazu technisch durchaus in der Lage wäre.

60

meint: Technisch durchwachsener Ego-Shooter, der unnötig viel Baller-Stimmung verschenkt. Nett, aber keinesfalls überzeugend.

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