Test The Secret World - Fakten und Meinung

Freie Benutzerführung

Das Entwickler-Team ist mit einigen Veteranen ausgestattet, die durchaus wissen, welche Eigenschaften sich ein typischer Online-Rollenspieler von einer Benutzeroberfläche wünscht.

In The Secret World begebt ihr euch auf eine Reise quer durch die Welt.In The Secret World begebt ihr euch auf eine Reise quer durch die Welt.

So sind beispielsweise alle Fenster frei verschiebbar und auch in ihrer Größe nicht gebunden. Die Inventar-Beutel lassen sich von der Zahl an Plätzen frei wählen und individuell verschieben.

Ein Bereichs-Plündern fehlt ebenfalls nicht. Im Spiel sammelt ihr durch Drücken der V-Taste alle Gegenstände im Umkreis auf, ohne dass ihr alles manuell abklicken braucht.

In anderen Online-Rollenspielen (zum Beispiel World of Warcraft, Herr der Ringe Online oder auch Rift) begebt ihr euch zum nächsten Quest-Stützpunkt und sammelt dort alle angebotenen Aufgaben ein, um euch anschließend wieder auf den Weg zu machen.

Nach Ende der Aufgaben sollt ihr in den meisten Fällen zu eurem Auftraggeber zurückkehren, was nicht selten mit langen Wegstrecken verbunden ist.

In The Secret World habt ihr stets nur maximal drei Aufgaben in eurem Journal - dabei handelt es sich um drei unterschiedliche Typen. Da das Spiel fast alle Aufgaben auch mit Zwischensequenzen und ausgearbeiteter Geschichte erzählt, wäre es schade, dies zu verpassen, wenn ihr gleichzeitig 20 Aufgaben in eurem Journal abarbeiten würdet.

Fakten:

  • keine dutzenden Sammel-Aufgaben
  • Maximal-Anzahl an Aufgaben im Journal
  • zahlreiche Zwischensequenzen und vertonte Dialoge
  • individuelle Charakter-Entwicklung (Fertigkeiten,Ausrüstung, Waffen
  • düsterer Ansatz im Stil von Stephen-King-Romanen
  • anspruchsvolle Instanzen
  • frei anpassbare Benutzeroberfläche
  • Grafik prima
  • wenige Informationen und Hilfestellungen für Anfänger
  • Achtung : Verkaufsfassung ermöglicht 30 Tage Spielzeit. Jeder weitere Monat kostet 15 Euro

Meinung von Maria Melhorn

Anders als in World of Warcraft geht es in The Secret World nicht darum, flauschige Hasenohrenzu sammeln. Auch nicht um haufenweise Charakter-Klassen und den mühsamen Stufenaufstieg. Ich wähle aus über 500 Fähigkeiten und mache meinen Charakter zu dem Kämpfer, den ihr mir wünsche. Das gefällt mir.

Durch die Tatsache, dass ich maximal drei Aufgaben gleichzeitig bearbeite, kann ich der Geschichte gut folgen und komme nicht wie bei der Masse an Aufträgen aus anderen Rollenspielen durcheinander.

Zwar haut mich persönlich The Secret World grafisch nicht um (da hoffe ich in der Tat mehr auf Guild Wars 2), dennoch bringt das Spiel einen eigenen Grusel-Charme mit.

Nun bleibt abzuwarten, wie gut sich das Spiel schlägt, wenn erst mal ein paar Monate ins Land gezogen sind und die Spieler die Inhalte abgegrast haben. Falls Entwickler Funcom stets nachlegt, wird sich The Secret World eine ordentliche Stamm-Gemeinde an Spielern aufbauen.

84

meint: The Secret World überzeugt nicht aufgrund bahnbrechender Innovation oder Grafik, sondern durch seinen düsteren und faszinierenden Charme.

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