Vorschau Dschingis Khan Online: Aufbau in der mongolischen Steppe

von Mats Brandt (31. Juli 2012)

Wenn ihr Lust habt, als Mongolenherrscher Dschingis Khan in einer Mischung aus Aufbaustrategie und Rollenspiel die Steppe zu kultivieren, seid ihr hier richtig.

Wichtig ist, dass ihr möglichst viele Rohstoffe in eurer Umgebung habt.Wichtig ist, dass ihr möglichst viele Rohstoffe in eurer Umgebung habt.

Es ist kein Geheimnis, dass ein Genre-Mix aus Rollenspiel und Aufbaustrategie auf namhafte Konkurrenz wie Heroes of Might & Magic 3 trifft. Vermutlich auch deshalb versuchen die Entwickler von my mobile company, mit Dschingis Khan Online noch eine Steigerung zu erreichen. Deren Komplexität liegt allerdings schon zu Spielbeginn in der Luft.

Bevor ihr als Dschingis Khan euer Herrschaftsgebiet entfalten könnt, müsst ihr einen entsprechenden Gründungsplatz finden. Wichtig dafür sind die Rohstoffinformationen, die ihr zu dem gewählten Gebiet erhaltet.

Faktoren sind zum Beispiel die Mine, die Försterei, der Obstgarten oder der Bauernhof. Was sich dahinter verbirgt und vor allem was für Folgen es hat, wenn die Försterei nicht +15 Prozent, sondern -30 Prozent hat, ist nicht klar ersichtlich.

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Test: Dschingis Khan Online

Schlechter ist es allemal, aber ob Folgen für den erfolgreichen Aufbau des Reiches in der mongolischen Steppe entstehen, steht zunächst in den Sternen.

Endlose Rohstoffketten

Habt ihr diese Aufgabe gemeistert, steht zunächst der Stadtaufbau im Vordergrund. Aufgabe für Aufgabe führt euch durch die Spieloptionen. So bekommt ihr relativ schnell einen Überblick. Viel falsch machen könnt ihr an dieser Stelle eigentlich nicht.

Die Rohstoffketten lassen sich anfangs gar nicht ausmachen - es sieht alles leichter aus, als es ist.Die Rohstoffketten lassen sich anfangs gar nicht ausmachen - es sieht alles leichter aus, als es ist.

Allerdings fällt schnell auf: Die Hilfetexte sind teilweise sehr lang, so dass alles ganz schön kompliziert klingt. Dieser Eindruck bestätigt sich wenig später.

Die Rohstoffketten erscheinen endlos. Ihr verarbeitet dutzende Ausgangsprodukte wie Schwefel, Weizen oder Edelsteine, um sie zig Klicks später zu einem Endprodukt zusammenzuklicken.

Bäume macht ihr zu Bauholz, das wiederum zum Bau tragfähiger Räder dient. Zusammen mit Kupferdraht, den ihr über einige Umwege in Erzschmelzen und Schmieden herstellt, ergibt das letztendlich eine Wurfmaschine.

Das ist zwar alles gut gemeint und sieht auch wirklich spannend aus - hilfreich und spaßig ist es aber überhaupt nicht. Zu schnell geht der gerade noch angefertigte Plan im Kopf kaputt, weil ihr doch noch etwas anderes braucht.

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