Test Test Drive Ferrari Racing Legends: Rote Flitzer

von Moritz Hornung (01. August 2012)

Was ist rot, schnell und kommt aus Italien? Natürlich ein Ferrari. In Test Drive - Ferrari Racing Legends rast ihr in solchen Sportwagen aus sechs Jahrzehnten um die Wette.

Zeitreise: So sah Rennsport vor über 60 Jahren aus.Zeitreise: So sah Rennsport vor über 60 Jahren aus.

Der Spieletitel ist irreführend. Wer beim Namen "Test Drive" von Hawaii-Stränden und offenen Spielwelten träumt wie zuletzt bei Test Drive Unlimited 2, sollte das schnell wieder vergessen. Damit hat "Ferrari Racing Legends" nämlich rein gar nichts zu tun.

Vielmehr trägt das Spiel die Handschrift der Entwickler Slightly Mad, die ihr vielleicht von Need for Speed - Shift und Need for Speed - Shift 2 Unleashed kennt.

Als Einzelspieler haltet ihr euch die meiste Zeit im Kampagnenmodus auf. Eine stattliche Zahl Herausforderungen erwartet euch. Die sind in verschiedene Zeitepochen aufgeteilt sind - von der Gründung Ferraris 1947 bis zur Moderne.

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Test Drive Ferrari Racing Legends Test

Als Ferrari-Werksfahrer gilt es bei jedem Rennen, bestimmte Ziele zu erfüllen. Das sind häufig schlichtweg Zeitlimits, aber auch kreativere Aufgaben. Beispielsweise überholt ihr im neuen Ferrari nach anfänglichem Rückstand alle Gegner im Vorgängermodell, um die Leistung des neuen Modells zu demonstrieren.

Fehlende Bodenhaftung und wenig Fahrzeugschäden

Der Schwierigkeitsgrad ist vor jedem Rennen in drei Stufen einstellbar und bestimmt, wie schwer die Ziele zu erreichen sind. Insbesondere bei den Zeitlimits bleibt die ein oder andere böse Überraschung nicht aus. Gerade noch einen Renn-Sieg locker aus dem Ärmel geschüttelt, ist das nächste Zeitlimit nur durch fehlerloses Fahren zu unterbieten.

Wer hat meine Reifen mit Butter eingeschmiert?Wer hat meine Reifen mit Butter eingeschmiert?

Bitter ist da die Tatsache, dass ihr die meisten Strecken und Autos erst durch die Kampagnen-Rennen freispielt.

Zu- und abschaltbare Fahrhilfen gibt es auch, sowie eine hilfreiche Ideallinie - haben wir es hier etwa mit einer Simulation zu tun? Mitnichten. Die Spielhallen-Fahrphysik aus Need for Speed - Shift bestimmt das Renngeschehen - klar erkennbar an den Hinterrädern, die schon bei kleinsten Lenkbewegungen die Bodenhaftung verlieren.

Wie im Vorzeige-Rennspiel Gran Turismo 5 geschmeidige Kurven mit dem Analog-Stick fahren - das ist hier schier unmöglich. Ebenso unrealistisch: Schäden wirken sich nicht auf das Fahrverhalten aus und sind optisch kaum zu erkennen.

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