Test Pro Evolution Soccer 6

von Gerd Schüle (04. November 2006)

Das Runde muss ins Eckige, so einfach ist Fußball und doch so kompliziert, dass er die Gemüter vieler Fans erhitzt. Kein Wunder, denn Fußball ist des Deutschen liebster Sport. Auch auf dem PC hat er seinen Siegeszug angetreten, und so erscheinen Jahr für Jahr neue Fußballsimulationen. Mit "Pro Evolution Soccer 6" (PES6) hat Konamis neuester Spross vor kurzem den virtuellen Rasen betreten.

Ein FreistoßEin Freistoß

Bundesliga ade

Im Lizenzwettkampf hat Konami einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Die Bundesliga fehlt nun völlig. Früher war sie wenigstens noch mit Fantasienammen vertreten wie z. B. Westfalen anstatt Dortmund, aber nun gehört auch das der Vergangenheit an. Lediglich Bayern München ist noch enthalten, dafür aber mit allen Spielern, außer Kahn und den original Trikots. Wenigstens konnten mit Olympiacos Piraeus, Manchester United, FC Chelsea, Sporting sowie Benfica Lissabon und dem FC Barcelona noch ein paar andere Mannschaften mit original Daten ins Spiel integriert werden und auch die komplette erste französische Liga. Abgerundet wurde das Ganze mit ein paar Nationalmannschaften. Aber all das wird deutsche Fans wahrscheinlich nicht über das Fehlen der Bundesliga hinwegtrösten können. In Punkto Lizenzumfang zieht "PES6" gegenüber dem ewigen Konkurrenten "FIFA 07" deutlich den kürzeren.

Kampf um den BallKampf um den Ball

Versionsunterschiede

Wenig getan hat sich dagegen bei den Spielmodi. Das Herzstück ist weiterhin die Meisterliga. Außerdem gibt es noch den Ligamodus, Titelkämpfe mit den Nationalmannschaften, Freundschaftsspiele und das Training. Neu hinzugekommen ist das Überraschungsmatch. Hier werden Mannschaften einfach zufällig zusammengewürfelt. Wer viel Zeit und Geduld hat, kann im Editor der PS2 Fassung 18 freie Klubs bearbeiten und sich so die Bundesliga erstellen. Eine Überraschung werden hier die Besitzer der Xbox 360 erleben, denn ihr Fassung hat diesen umfangreichen Editor nicht. Hier könnt ihr nur die Namen ändern. Auch ansonsten wurde die 360 Version deutlich gekürzt. In der PS2 Version sind 36 verschiedene Stadien enthalten, bei der 360iger nur 8. Auch die Spielmodi internationale Herausforderung und Überraschungsmatch gibt es hier nicht, genauso wenig wie der PES-Shop. Selbst das Training wurde eingeschränkt. Dafür kann die 360iger Fassung mit einer wesentlich besseren grafischen Darstellung auftrumpfen, das war aber auch zu erwarten.

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