Test Darksiders 2 - Einfach clever

Meister der Zauberei

Wie in jedem anderen Action-Rollenspiel erntet ihr für das Erledigen von Aufgaben und das Besiegen von Gegnern Erfahrungspunkte. Diese investiert ihr wiederum in neue Fähigkeiten in den Bereichen "Nekromantie" und "Todesbote".

Türsteher und Zugpferde in einem: Die Drachen der schwebenden Arena.Türsteher und Zugpferde in einem: Die Drachen der schwebenden Arena.

Über die Schultertasten lasst ihr etwa einen Schwarm Raben los, beschwört Ghoule oder holt zu einem Rundumschlag mit Tods Reaper-Alter-Ego aus. Für normale Zauberei benötigt der Held Zorn, welchen er durch erfolgreiche Kombos oder Tränke sammelt.

Allerdings habt ihr auch die Möglichkeit, euch in den Sensenmann persönlich zu verwandeln. Dazu müsst ihr allerdings zunächst eine violette Spirale durch unzählige Kämpfe auffüllen.

Der Reaper sieht nicht nur furchterregend aus, sondern richtet auch mächtig Schaden an und ist nahezu unverwundbar. Diese Spezialform ist gerade in Bosskämpfen ausgesprochen praktisch.

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Des Todes fette Beute

Darksiders 2 führt zudem ein Beute-System ein. Erschlagene Gegner hinterlassen Ausrüstungsgegenstände, Waffen und Goldmünzen. Hier übertreiben es Vigil Games etwas.

Tod schwingt sich wie ein Hochseilakrobat an Ketten entlang.Tod schwingt sich wie ein Hochseilakrobat an Ketten entlang.

Denn das Spiel müllt einen förmlich mit Belohnungen zu. Dabei findet ihr natürlich nur selten Raritäten, habt aber leider auch keine Option, unnützes Zeug in eine Art Plunder-Beutel unterzubringen und mit einem Klick zu verkaufen.

Zwar ist die Inventarführung gelungen, aber diese eine Funktion fehlt. Im Gegenzug opfert ihr aber Gegenstände und wertet dadurch eine "besessene Sense" auf.

Das macht wirklich Spaß, da ihr so eine ganz individuelle Waffe für eure Zwecke zusammenstellt. Die geopferten Gegenstände beeinflussen etwa Bereiche wie Elementarschäden. Gut so!

Einfach clever

Doch der Rollenspiel-Anteil hört nicht bei Tods Taschenspielertricks auf. Stattdessen lernt der Klappermann Schritt für Schritt dazu und bekommt neue Spezial-Eigenschaften spendiert.

Klettern, hangeln, springen: Tod hat viele Talente.Klettern, hangeln, springen: Tod hat viele Talente.

Angefangen beim Todesgriff, mit dessen Hilfe ihr euch an Haken entlang schwingt oder Gegenstände heranzieht. Bis hin zum Seelenteiler, mit dem ihr gleich mehrere Tod-Ebenbilder erschafft.

Das Tolle: Diese Funktionen erweitern die Level- und die Rätselstruktur mit zunehmender Spielzeit und fördern somit die Motivation und den Grad der Herausforderung gleichermaßen.

Tatsächlich sind es die Umgebungsrätsel, die Darksiders 2 seinen Suchtfaktor verleihen. Die Level sind ungemein intelligent aufgebaut. Unnötige Laufwege gibt es kaum. Stattdessen öffnen sich nach der Lösung einer Aufgabe immer wieder Wege, die euch zurück auf den Hauptpfad führen.

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Tags: Remake  

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