Test Darksiders 2 - Knackig, trotz gehobenen Alters

Knackig, trotz gehobenen Alters

Die Rätselkultur erinnert leicht an Prince of Persia - The Sands of Time: Ihr betretet einen Raum und die Kamera fährt durch das Gebiet.

Schon überlegt ihr: Wie kommt ihr zu den Schaltern? Was ist die eigentliche Aufgabe? Welche Kräfte könnten nützlich sein? Denn gerade mit den stetig steigenden Eigenschaften des Protagonisten ergeben sich immer mehr Lösungswege und Möglichkeiten.

Der Tod lernt dazu. Und das gleich auf zwei Kategorien.Der Tod lernt dazu. Und das gleich auf zwei Kategorien.

Eins steht aber immer fest: Ihr klettert viel und probiert dabei viel aus. Denn die Kamera ist auch hier nicht immer auf der Höhe des Geschehens. Das kostet Tod leider einige Male das Leben. Allerdings ist die Speicher-Funktion gelungen.

Bei Abstürzen werdet ihr sofort wieder neu platziert. Ohne Nachladen und ohne Probleme. Darksiders 2 ist kein leichtes Spiel. Aber gerade das macht auch seinen rauen Charme aus. Jede gemeisterte Aufgabe fühlt sich wie eine überstandene Bergetappe bei der Tour de France an.

Jeder Bosskampf ist eine Herausforderung. Denn nicht selten sind die Brocken turmhoch. Und wie es sich gehört, müsst ihr zunächst die Schwachstellen herausfinden. Darksiders 2 hat gerade in der Kameraführung seine Ecken und Kanten, bügelt diese aber durch einen starken Suchtfaktor wieder aus.

Die Schönheit des Todes

In der Präsentation offenbart Darksiders 2 Licht und Schatten: Der eigentliche Grafik-Stil des Action-Rollenspiels ist toll. Gerade die hohen, gothisch anmutenden Bauten und die mystischen Kreaturen sind wirklich hübsch anzusehen.

Der Arena-Modus besteht aus 100 Einzel-Levels.Der Arena-Modus besteht aus 100 Einzel-Levels.

Auch die Animationen des Hauptdarstellers sind klasse gelungen. Der gute Tod wirkt beim Klettern fast wie ein Affe und hangelt sich behände wie Tarzan von einer Stange zur nächsten.

Allerdings sind gerade die ersten beiden großen Abschnitte von Darksiders 2 ausgesprochen trist. Die Szenerie ist - bis auf wenige Ausnahmen - geprägt durch Braun- und Schwarztöne. Die Oberflächenstrukturen sind nicht sonderlich detailliert. Stundenlang kraucht ihr durch finstere Keller. Das passt zweifellos zur Thematik, drückt aber mit der Zeit aufs Gemüt.

Die Akustik ist dagegen mit einem monumentalen Soundtrack und schönen Soundeffekten ebenfalls gut gelungen. Einzig die deutsche Synchronisation gibt gelegentlich Grund zum Seufzen: Gerade Tod hätte mit mehr Bosheit und Bitterkeit gesprochen werden können. Aber insgesamt liefern die Sprecher einen guten Job ab.

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Tags: Remake  

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