Test Stupid Invaders - Seite 2

Technologie der Aliens - ein Teilevergrößerer.Technologie der Aliens - ein Teilevergrößerer.

Schön wäre hier eine Lauffunktion wie in "Monkey Island" oder eine Kartenfunktion wie bei "Simon the Sorcerer" gewesen. Denn dass ewige Rumgelatsche nimmt einiges an Tempo aus dem ansonsten so flott gemachten Adventure. Des weiteren lässt man einiges an Haaren, da bei "Stupid Invaders" die bei Adventures übliche Lebensversicherung fehlt. Das bedeutet, dass man die gute und schnelle Speicherfunktion häufig nutzen sollte. Denn wie schnell hat man nicht aufgepasst, und Bollok hat einen doch wieder in die Finger bekommen. Außerdem reagieren die einzelnen Akteure dieses Spiels nicht immer so, wie sich der Spieler das wohl vorstellt. Es kann durchaus passieren, dass man zwei bis drei mal an eine Stelle klicken muss, damit sich der Alien in Bewegung setzt. Das ist in brenzligen Situationen äußerst ärgerlich.

Die Zwischensequenzen sehen fantastisch aus.Die Zwischensequenzen sehen fantastisch aus.

Grafik und Sound

Die Grafik von "Stupid Invaders" ist äußerst farbenfroh und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden. Die einzelnen Außerirdischen sind dreidimensional gerendert, bewegen sich aber auf von Hand gezeichnetem Hintergrund im Comicstil a la "Sam & Max - Hit the Road" oder "Toonstruck". Auch die vielen mehr oder weniger großen Zwischensequenzen sind mit Freude anzuschauen, und sind perfekt in das Spiel integriert. Dadurch kommen auch die vier CDs zustande, die das Spiel benötigt. Leider ist der Sound nicht so gut gelungen. Zwar ist die Sprachausgabe glasklar, und die Hintergrundmusik passt zum entsprechenden Rätsel, aber es lässt sich nicht aufeinander abstimmen. So dass oftmals die Sprachausgabe in der Hintergrundmusik untergeht. Das ist äußerst schade, da der Humor der fünf Invasoren zuweilen ganz schön bissig ist. Warum dann allerdings an dummen Kommentaren bei Fehlern des Spielers gespart wurde, ist mir schleierhaft. Wenn eine geplante Aktion nicht auszuführen ist, bleibt die Spielfigur stumm. Hier fehlt dem Spiel richtig was.

Meinung von Frank Hinken

"Stupid Invaders" bringt zwar keine Neuerungen, oder revolutionäre Grafik, dennoch kann dieses Spiel vom Anfang bis zum Ende begeistern. Durch viel Witz, Charme und einer gewaltigen Prise schwarzen Humors kann das Spiel den Käufer ohne Probleme bei Laune halten. Die kleineren Mängel in der Steuerung werden durch die gute Atmosphäre locker wieder wett gemacht. Diejenigen unter euch, die schon immer mal wieder ein interessantes zweidimensionales Adventure spielen wollten, können hier bedenkenlos zugreifen. Aber auch für Einsteiger ist dieses Spiel geeignet. Zwar sind die Rätsel manchmal ziemlich abgedreht, aber keins davon ist in irgendeiner Weise unlösbar oder total unlogisch. Man kommt eigentlich nie in die Verlegenheit, alles mit allem und jedem probieren zu müssen, weil man mal wieder irgendwo hängt. "Stupid Invaders" ist das beste Beispiel dafür, dass die alten Adventures noch lange nicht tot sind und immer noch Spaß machen können.

80

meint:

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