Test Transformers - Cybertron - Die Qualitäten der Präsentation

Die Qualitäten der Präsentation

"Da sieht ja jeder Level gleich aus", bemängeln Spieler beim Vorgänger Kampf um Cybertron. Das ändert High Moon in Untergang von Cybertron. Zwar bewegt ihr euch weiter permanent durch stählerne Umgebungen, der Entwickler verpasst aber jedem Kapitel einen eigenen optischen Stil.

Beachtet die Liebe zum Detail. Die Roboter sehen super aus!Beachtet die Liebe zum Detail. Die Roboter sehen super aus!

Mal schiebt ihr euch im Untergrund Cybertrons durch rötliche Rost-Stürme. Ein paar Stunden später kämpft ihr unter stahlblauen Himmel auf der Hülle des Raumschiffs Arche. Zudem erfreut die Detailfülle, die ihr vor allem an den Charaktermodellen der Roboter erkennt.

Unschön sind einige Oberflächenstrukturen, die einen Tick zu langsam laden oder schlicht matschig aussehen. Während des Tests gab es auch den einen oder anderen herben Fehler.

Während eines Kampfes ist es etwa passiert, dass der Robotor buchstäblich durch die Decke ging. Danach befand er sich außerhalb des vorgesehenen Levels. An einer anderen Stelle wurde die Spielfigur von einem beweglichen Objekt erschlagen, das sie eigentlich transportieren sollte.

Solche Fehler bleiben zum Glück die Ausnahme. Daher beeinträchtigen sie den Spielspaß nur in geringem Maß.

Fakten

  • schließt direkt an Kampf um Cybertron an
  • Kampagne mit 13 Kapiteln
  • Handlung wird aus Sicht der Autobots und Decepticons erzählt
  • unterschiedliche Transformer in jeder Mission
  • 4 Mehrspielermodi
  • 10 Mehrspielerkarten
  • Editor zum Erstellen eigener Transformer
  • durchwachsene, künstliche Intelligenz
  • erhältlich ab sofort für PC, PS3 und Xbox 360

Meinung von Alexander Wenzel

Wie erhofft ist Untergang von Cybertron das bislang beste Spiel zum Thema Transformers geworden. Mich freut vor allem, dass High Moon sich stark bemüht, die Kritikpunkte des Vorgängers auszubügeln. Die Missionen bieten spielerische als auch optische Abwechslung.

Unschön finde ich, dass die mangelhafte künstliche Intelligenz offensichtlich durch zu mächtige Angriffe kompensiert wird. An bestimmten Stellen innerhalb von drei Minuten fünf Mal in Folge zu verrecken, demotiviert mich. Vor allem die zweite Spielhälfte bietet mir aber genügend beeindruckende Abschnitte, um darüber hinwegzusehen.

Der Mehrspielermodus ist launig. Zwar hätte ich mir mehr Spielmodi gewünscht, aber die schnellen Gefechte sind perfekt für eine spontane Runde zwischendurch geeignet. Und nicht zuletzt der Editor zum Erstellen eigener Transformer lässt das Kenner-Herz höher schlagen.

82

meint: Das Action-Spiel punktet durch seine unterhaltsame Kampagne und einen flotten Mehrspielermodus mit Charakter-Editor.

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