Test Guild Wars 2 - Waffen, Klassen, Kampfsystem und Gilden

Waffen, Klassen und Kampfsystem

Beim Kampf- und Fähigkeiten-System setzt sich Guild Wars 2 von den üblichen Standards ab. Wie in Tera gestaltet sich das Kampfsystem sehr aktiv.

Mit Fertigkeitspunkten schaltet ihr Unterstützerfähigkeiten frei.Mit Fertigkeitspunkten schaltet ihr Unterstützerfähigkeiten frei.

Ihr drückt nicht nur einfach Knöpfe und wartet bis euer Held die Befehle automatisch ausführt. Stattdessen positioniert ihr euren Helden selber, weicht mächtigen Angriffen und Zaubern aus und kombiniert Fähigkeiten für zusätzliche Effekte.

Die Fähigkeiten sind nicht alle frei wählbar. Die fünf Waffenfertigkeiten ergeben sich aus der Kombination von Klasse und Waffe. Eure Selbstheil- und Unterstützungsfähigkeiten wählt ihr dagegen selbst. Dadurch bewahren die Klassen ihren eigenen Stil und Charme, erlauben euch aber, sie auf eure Vorlieben anzupassen.

So kann ein Elementarmagier entweder offensiv Gegner mit Feuermagie verbrennen, oder sich darauf konzentrieren seine Verbündeten mit Wassermagie zu heilen.

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Mit der Gilde unterwegs

Um das gemeinsame Spiel zu fördern, ist im neuen Gildensystem einiges anders als noch in Guild Wars. Ihr könnt jetzt gleichzeitig bei mehreren Gilden Mitglied sein, allerdings immer nur eine von diesen repräsentieren.

Einflusspunkte gebt ihr für Erweiterungen der Gilde aus.Einflusspunkte gebt ihr für Erweiterungen der Gilde aus.

Das wird bei den Gilden-Erweiterungen wichtig. Truhe, Wappen, Handwerker und zeitlich begrenzte Verbesserungenen bekommt ihr nicht mehr für Bares, sondern nur durch spezielle Einflusspunkte.

Die sammelt ihr für alle möglichen Aktivitäten, übertragt sie aber immer nur der gerade repräsentierten Gilde. Je mehr Spieler zusammen an den Aktivitäten teilnehmen, desto mehr Punkte bekommt die Gruppe. Aktive Gilden mit vielen Mitgliedern häufen dadurch schneller Punkte an. Das fördert zum einen natürlich Gruppenbildung und Spaß, sorgt aber auch für eine Menge Anwerbungsmüll in eurem Gesprächsfenster.

Schreibt eure persönliche Geschichte

So stark wie das übrige Spiel die Gemeinschaftlichkeit fördert, so sehr liegt der Fokus darauf, dass sich die persönliche Geschichte für jeden Spieler einzigartig entwickelt. In deren Verlauf trefft ihr kontinuierlich Entscheidungen, legt somit eure Hintergrundgeschichte fest, tretet einer Fraktion bei und spinnt euren eigenen Handlungsfaden.

Eure Geschichte erzählt das Spiel mit kurzen, animierten Bildersequenzen.Eure Geschichte erzählt das Spiel mit kurzen, animierten Bildersequenzen.

Der erweist sich zu Beginn als etwas dünn und farblos, nimmt dann aber schnell an Glanz auf. Nur die Nebendarsteller bleiben zu oberflächlich. Entwickler Arenanet darf den Personen gerne noch etwas Tiefe verleihen.

Es ist zu jedem Zeitpunkt möglich der Geschichte eines Freundes beizutreten und dort sogar seine eigene fortzuführen. Aber der Fokus liegt hier klar auf dem einzelnen Spieler.

Ganz ohne andere Spieler geht es aber nicht. Durch einen etwas steileren Schwierigkeitsgrad "zwingt" euch das Spiel zwischen den Missionen auf andere Weise euren Level zu erhöhen. Wer nicht zwischendurch ein wenig in der Welt unternimmt, kommt auch in seiner Geschichte nicht weiter.

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