Test F1 2012 - Der anstrengende Arbeitsplatz eines Rennfahrers

Der anstrengende Arbeitsplatz eines Rennfahrers

Auch dieses Jahr habt ihr im Cockpit alle Hände voll zu tun. Ihr konzentriert euch nicht nur auf eine saubere Rennlinie und eure Widersacher, sondern auch auf den geschickten Einsatz von KERS und DRS.

Bei Regenschauern mit schlechter Sicht sind Überholmanöver doppelt riskant.Bei Regenschauern mit schlechter Sicht sind Überholmanöver doppelt riskant.

Mit KERS habt ihr pro Runde einige PS mehr zur Verfügung - allerdings nur für ein paar Sekunden. Mittels DRS erlangt ihr kurzzeitig höhere Endgeschwindigkeit und überholt den Vordermann leichter. Voraussetzung ist aber, dass ihr nah genug dran seid und euch innerhalb einer sogenannten DRS-Zone befindet.

Das Spiel überrascht mit wechselhaftem Wetter. Während es zum Start trocken ist, können später auch Schauer über die Piste ziehen. Dann solltet ihr schnellstens euren Fahrstil umstellen und die Box ansteuern, die euch mit passenden Reifen versorgt. Sonst macht ihr schnell Bekanntschaft mit dem Schadensmodell. Bei Kollisionen lädiert ihr euch meist euren Frontflügel, den eure Crew aber ersetzen kann. Nur wirklich harte Unfälle zwingen euch zur Aufgabe.

Oder doch nicht? Denn F1 2012 bietet wieder eine Rückspul-Funktion, mit der ihr die letzten Rennsekunden rückgängig macht. So umgeht ihr auch grobe Fahrfehler und versehentliches Abkürzen der Strecke. Denn schnell bekommt ihr für derartige Schnitzer eine Verwarnung oder eine zehnsekündige Zeitstrafe aufgebrummt.

Für Tüftler und Ausdauersportler

Die angezeigte Ideallinie vereinfacht das Ganze. Sie gibt auch vor, wann ihr bremsen sollt. So erlernt ihr auch unbekannte Kurse recht schnell.

Wahlweise schaltet ihr auf zwei Verfolger- oder vier Cockpitperspektiven.Wahlweise schaltet ihr auf zwei Verfolger- oder vier Cockpitperspektiven.

Mehr Vorbereitung verlangt aber die komplette Karriere, die ihr schon aus F1 2011 und F1 2010 kennt. Denn hier beginnen die Rennwochenenden erst mit der freien Übungsphase. Gefällt euch das Fahrverhalten nicht, stimmt ihr den Wagen anders ab und schraubt an Aufhängung, Getriebe oder Flügeleinstellung herum.

Hilfreich sind Fahrhilfen von Traktionskontrolle bis Antiblockiersystem, die ihr stufenweise auch abschalten könnt. So erlangt ihr nach und nach mehr Kontrolle über den Wagen, was aber auch risikoreicheres Rasen verlangt.

Nach dem Üben legt ihr in drei Qualifikations-Phasen schnelle Runden für einen guten Startplatz hin. Schließlich geht ihr hoffentlich gut ausgeruht in die Rennen, die sich auf mindestens 25% der echten Rennlänge erstrecken. Da ist nicht nur gutes Sitzfleisch, sondern vor allem Konzentration und Ausdauer gefragt.

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