Test Dark Souls - Prepare to Die Edition - Unvermögen?

von Lukas Löhr (13. September 2012)

Eigentlich sollte keine PC-Version von Rollenspiel Dark Souls erscheinen. Eine Petition mit über 45.000 Unterschriften und fast ein Jahr später steht sie doch im Regal. Sogar mit neuen Inhalten.

In Dark Souls erwarten euch schwere Monster und keine Gnade.In Dark Souls erwarten euch schwere Monster und keine Gnade.

Sucht ihr nach kniffligen Rollenspielen aus der Verfolgerperspektive, könnte euch Dark Souls vielleicht schon ein Begriff sein. Das gibt es jetzt auch für euren Windows-Rechner. Egal ob Rechner oder Konsole, der Nachfolger von Demon's Souls macht weiterhin das gut, was er kann: Er lässt euch staunen, weinen und treibt euch auch schon mal kurzzeitig in den Wahnsinn.

Ihr sterbt vermutlich auch sehr oft. Denn Dark Souls liebt es eure Fehler zu bestrafen. Eine kurze Unachtsamkeit und ein Skelett versenkt seinen Speer in eurer Brust. Einmal nicht auf den Bildschirm geschaut und zwei Zombies zerhacken euch von hinten.

Als Kontrast packt euch die Atmosphäre. In dunklen Verliesen erwartet ihr hinter fast jeder Ecke eine Ausgeburt der Hölle. Verwinkelte Ruinen mit Gebirgen und Wäldern am Horizont laden fast schon zur Wanderung ein.

Bereits die erste Fassung von Dark Souls hat den Tester gefesselt, die "Pepare to Die"-Edition legt inhaltlich noch eine Schippe drauf. Sie soll übrigens auch noch für Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen. Nur die technische Seite säuft am PC ab wie ein Stein. Da haben die Entwickler bei der Portierung gehörig gepennt.

Technische Umsetzung der PC-Fassung

Die Dark Souls - Prepare to Die Edition ist im Prinzip die Xbox-Version, die auf PC läuft. Die Bildwiederholungsrate kommt nicht über 30 Bilder pro Sekunde hinaus, die Auflösung liegt bei maximal 1.280 mal 720 Pixeln.

In der Installations-Version ist die Auflösung auf 1280x720 Pixel reduziert.In der Installations-Version ist die Auflösung auf 1280x720 Pixel reduziert.

Größere Monitore stellen eine Art hochskalierten Brei dar, nicht schön. Weitere Grafikoptionen gibt es nicht. Wer seinen Mega-Rechner bis zur Schmerzgrenze ausreizen will, den enttäuscht Dark Souls.

Bevor ihr jetzt erbost die Arme in die Luft werft und Gott und die Welt verflucht: Rettung naht. Euer Held heißt Durante und er hat sich die Mühe gemacht, viele Grafikfehler zu lösen.

Auf seinem Technik-Blog versorgt er euch mit aktuellen Versionen seines "DSfix", der euch zusätzliche Grafik-Spielereien ermöglicht. Ladet das Archiv der neuesten Version herunter, entpackt den Inhalt in den Dark Souls Installationsordner, folgt den Anweisungen in der "Readme" und fertig.

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