Test Dark Souls - Vorteile, Fakten und Meinung

Vorteile der "Prepare to Die"-Edition

Obwohl die technischen Unzulänglichkeiten zunächst abschrecken, ist Dark Souls trotzdem ein packendes Spiel. Die Atmosphäre fängt euch ein. Ihr werdet vermutlich viel fluchen und euch freuen, wenn ihr euren aktuellen Widersacher endlich besiegt.

Oft greifen die Gegner in engen Räumen an. Fliehen fällt dann schwer.Oft greifen die Gegner in engen Räumen an. Fliehen fällt dann schwer.

Natürlich nur, damit euch der nächste mit der groben Kelle über den Jordan hämmert.

In der "Prepare to Die"-Fassung findet ihr sogar zusätzliche Gegner, Waffen, Rüstungen und Gebiete:

neue Bosse wie Artorias aus dem Abgrund oder Chimera des Grabes

  • neue Bereiche wie das Grab von Oolacile oder "Alte Ruinen"
  • Neue Feinde wie den Abgrund-Wächter oder angekettete Gefangene
  • neue Nichtspieler-Charaktere wie Adlerauge Gough oder Elisabeth, die Hüterin des Heiligtums
  • neue Waffen wie Goughs Großbogen und Rüstungen wie Artorias Ritterrüstung, die ihr von den neuen Bossen, Feinden und Charakteren bekommt

Die Packung enthält auch ein paar physische Gaben. Etwa ein Illustrationsbuch, den Soundtrack, Postkarten, eine DVD mit Material hinter den Kulissen oder dem Poster. Was euch genau erwartet, seht ihr im Uffruppe-Video auf Seite 1 dieses Tests. Knapp 50 Euro kostet der "Dark Souls"-Spaß für PC zum Beispiel bei Amazon.

Für PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen die zusätzlichen Inhalte im "Artorias of the Abyss"-Download-Inhalt oder voraussichtlich am 26. Oktober 2012 gleich als komplette "Prepare to Die Edition" auf Disk.

Dieses Video zu Dark Souls schon gesehen?

Fakten:

  • große Waffenauswahl
  • tolle, melancholische Stimmung
  • offene Spielwelt
  • knackiger Schwierigkeitsgrad
  • ohne Fix schlechte Auflösung am PC
  • gewöhnungsbedürftige Steuerung mit Maus und Tastatur
  • englische Sprachausgabe
  • Online-Modus über Games for Windows Live
  • für PC bereits erhältlich
  • kommt im Oktober 2012 (auch als Download) für Xbox 360 und PS3

Mehr zum Spiel auf spieletipps:

Meinung von Lukas Löhr

Auch auf dem Rechner schafft es Dark Souls, mich zur Weißglut zu bringen:

"Ich hab doch geblockt!"

"Wie soll ich den verflixten Boss besiegen?"

"HA! Nimm das du doofer Riesen-Minotaurus!"

Wer Dark Souls kennt, wird wissen wovon ich rede. Der pure Hass, gefolgt von einem erlösenden Gefühl der Überlegenheit, wenn das nächste Mistvieh endlich auf dem Boden liegt.

Doch es ist nicht die perfekte PC-Version geworden, die ich mir gewünscht habe. Die neue "Prepare to Die Edition" hinterlässt bei mir den Eindruck, dass die japanischen Entwickler mit Windows-Rechner nicht viel am Hut haben. Mit dem DSfix sieht Dark Souls aber immerhin schöner aus und und mit einem Controller lässt sich ohne Fingerkrämpfe steuern. Ich lege das Spiel allen ans Herz, die auch auf dem PC ihre Hass-Grenze ausloten möchten.

76

meint: Trotz leichter technischer Mängel ist Dark Souls auch am PC das knallharte und gelungene Action-Rollenspiel, das die Spieler an ihre Grenzen treibt.

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