Test NHL 13: Einfach Wahnsinn, was EA auf die Eisfläche zaubert

von Jens-Magnus Krause (12. September 2012)

Die NHL-Spiele von EA Sports sind meist das Beste, was es für Eishockey-Liebhaber am Bildschirm gibt. Mit NHL 13 gibt EA Vollgas und integriert neue Schlittschuh-Fahreigenschaften.

Arena-Beleuchtung, Spiegelungen und Spielermodelle sind erstklassig.Arena-Beleuchtung, Spiegelungen und Spielermodelle sind erstklassig.

Was haltet ihr von einem Eishockey-Spiel unter freiem Himmel? Im Sonnenuntergang? Und in einem ausverkauften Baseball-Stadion? Das Ganze ist in NHL 13 möglich beim NHL Winter Classic - dem ein Mal im Jahr draußen stattfindenden Aufeinandertreffen zweier NHL-Teams am Neujahrstag.

Dieser Spielmodus verkörpert die Interpretation der Entwickler, euch schnellstmöglich mit eurem offen stehenden Mund und einem staunenden Blick vertraut zu machen.

Gleichzeitig ist es eine Präsentation der Neuerungen, die die Eishockey-Simulation enthält: Der warme Atem der Profis kondensiert in der kalten Luft, die Sonne erzeugt Blendenflecke auf den Kameralinsen und die Spieler bewegen sich auf ihren Schlittschuhen nicht mehr so direkt wie Fußballer in Fifa 12.

Abruptes Abstoppen und schnelle Richtungswechsel sind auf Eis eben rutschiger als auf dem Rasen. Damit entwickelt sich die Serie noch stärker in Richtung Simulation, Authentizität und Spieltiefe - ohne Neueinsteiger außen vor zu lassen.

Die Wahrheit ist auf'm Eis

Neueinsteiger können sich in einer interaktiven Einführung mit den Grundlagen wie Angriffsspiel und Schusstechniken beschäftigen. Die Profis unter euch laufen direkt aufs Eis. Dort fällt auf, dass sich das Spiel anders anfühlt als die Vorgänger.

Die Torhüter sind agil und beherrschen neue Bewegungen, um den Puck zu halten.Die Torhüter sind agil und beherrschen neue Bewegungen, um den Puck zu halten.

Eure Spieler können keine unrealistisch engen Kurven mehr fahren und deshalb scheitern eure Angriffe vermutlich anfangs aufgrund eurer Gewohnheiten aus NHL 12.

Wer nochmal schnell den Torhüter umkreisen möchte, endet oftmals in einer Bandenkollision hinter dem Tor. Oder er stürzt bei voller Fahrt und verliert den Puck. Auch schnelle Richtungswechsel wie auf Schienen funktionieren nicht mehr. Ihr müsst umdenken und lernen, mit diesen sich freier anfühlenden Bewegungen umzugehen.

Der Grund dafür trägt den Namen "True Performance Skating." Durch 1.000 neue Animationen verhalten sich die Feldspieler und Torhüter ähnlich ihren realen Vorbildern.

Drei Dinge sind dabei für einen Torerfolg wichtig: Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und der richtige Moment.

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Weiter mit: Spielerisch variabel, optisch makellos

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