Test Tekken Tag Tournament 2 - Optik, Akustik und wache Reflexe

Wer schläft, verliert

Vorsicht - Wenn ihr das Auswechseln vergesst, kriegt ihr hier gehörig auf die Nase. Im Vergleich zu Tekken Tag Tournament ist das namensgebende Abklatschen noch überlebenswichtiger als damals.

Eine wurfstarke Mannschaft: Tigermaskenträger King und Kraftbolzen Marduk.Eine wurfstarke Mannschaft: Tigermaskenträger King und Kraftbolzen Marduk.

Selbst auf leichtem Schwierigkeitsgrad merken Anfänger schnell und schmerzhaft, was ein verschludertes Charaktertauschen bewirken kann. Eine Zehnerkombination später ist dann schnell mal die halbe bis dreiviertel Energieleiste verschwunden.

Und stirbt ein Charakter eurer Mannschaft, ist die Runde verloren. Bis zu vier menschliche Spieler können sich so jeweils abwechseln, auch die üblichen Online-Modi mit Bestenlisten sind Pflicht. Offline gibt es neben dem klassischen Arcade-Modus, bei dem ihr die typisch albernen Endvideos der Charaktere freispielen könnt, auch das "Kampflabor", ein bei Super Street Fighter 4 abgeschauter Modus.

Hier turnt ihr Standard- und Spezialmanöver sowie Kombinationen auf Anweisung nach. Spaß macht das keinen, aber der Vollständigkeit halber konnte Namco wohl der Konkurrenz nicht nachstehen. Auch Geisterkämpfe und Training sind mit dabei, an Modi mangelt es nicht.

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Optik und Akustik

Akustisch setzt Tekken nach wie vor auf Breakbeat, House und Techno, in dieser Hinsicht war der Serie nie große Qualität beschieden. Es passt zum effektgeladenen Gehaue, soviel steht fest.

Heihachi versus Kuma.Heihachi versus Kuma.

Grafisch allerdings ist das Spiel eine kleine Enttäuschung. Die Figuren sind gegenüber dem drei Jahre alten Tekken 6 kaum detaillierter geworden, sondern einfach nur bunter. Oft greifen die Entwickler dabei zu tief in die Farbkiste, auch was die Hintergründe betrifft.

Besonders albern ist eine Hollandkulisse mit genmanipulierten Riesentulpen. Nun ja, der Tekken-Humor war schon immer eigen.

Der sonst sehr einfachen und schnörkellosen Präsentation der Menüs steht manch gelungenes Detail gegenüber. So zum Beispiel der zweigeteilte Endkampf gegen Jun Kazama, die sich in der zweiten Runde in eine fiese Dämonin verwandelt. Das erinnert an ihren Sohn Jin, der schon in unzähligen Teilen der Serie auch als Devil Jin sein Unwesen treibt.

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