Test Metal Slug 5

von Frank Roglmeier (28. Mai 2006)

Alte Spieleklassiker sind derzeit voll im Kommen. Da macht die zehn Jahre alte "Metal Slug" Reihe keine Ausnahme. Mittlerweile stürmt schon der fünfte Teil die Playstation. Mit Oldschooloptik und Arcade-Ballereien wird wieder alles zerstört, was nicht niet- und nagelfest ist. Ob die kleine Schießerei immer noch überzeugen kann, erfahrt ihr hier, in unserem Test.

Nach jedem Level müsst ihr euch dem Endgegner stellenNach jedem Level müsst ihr euch dem Endgegner stellen

Nonstop Action

Das Spielprinzip in "Metal Slug 5" ist recht simpel. Als einer von vier Freiheitskämpfern ballert, sprengt und schlitzt ihr euch durch fünf extrem lange Levels, die aus mehreren Strategien bestehen und verschiedene Wege anbieten. Dabei stellt sich euch eine paramilitärische Einheit der Ptolemaic Army in den Weg, die seit Jahren für Angst und Schrecken auf der Erde sorgen. Eure Aufgabe, wie könnte es auch anders sein, ist alles zu zerstört, was euch im Wege steht. Für diese nicht allzu leichte Aufgabe stehen euch Dutzende Waffenmodelle zur Verfügung. Mit Uzi's, Raketenwerfern, Schrotflinten und sonstigen hoch entwickelte Laserwaffen lassen sich die wenigen Levels in brutale Kriegsschauplätze verwandeln. Das klingt nun ein wenig langweilig, ist es aber nicht. Zwar wird nonstop nur geschossen, aber es müssen auch Geiseln befreit werden, vor Kugeln muss ausgewichen werden, Bonuspunkte werden eingesammelt und vieles mehr, was den Spieler für Stunden an die Konsole fesselt. Wie bereits aus den Vorgängern bekannt, zählt "Metal Slug" nicht gerade zu den leichtesten Spielen. Sogar schon Profis haben sich an der Serie die Zähne ausgebissen. Aber für nur knappe 20 € sollte jeder einen Blick riskieren.

Befreit die Geiseln und sammelt neue Waffen einBefreit die Geiseln und sammelt neue Waffen ein

Oldschool-Feeling

Gekämpft wird wie immer in 2D Optik. Also steuert ihr euren Charakter wie in guten alten Zeiten 2D animiert. Zwar hat sich im Gegensatz zu den Vorgängern aus den Spielautomaten das Spiel ein wenig verändert, aber größere Neuerungen, wie z. B. im technischen Bereich sind kaum zu erkennen. Ein wenig detailreichere und schönere Levels dürfen die Konsolenspieler dennoch bewundern. Für die heutige Zeit ist dies zwar veraltet, aber Retro Fans und ältere Spieler werden auf jeden Fall ihren Spaß am neusten "Metal Slug" haben. Eine 1:1 Umsetzung zum Automaten ist dennoch nicht vorzufinden, denn eine brillant programmierte Steuerung lässt die Augen der Fans funkeln. Die kinderleichte Steuerung eures Charakters geht spielend von der Hand, ihr springt, schießt und schleicht. Alles kein Problem mit dem Controller. Einzig der Sound ist gleich geblieben, der lustige und genial zum Spiel passende Musiktitel begeistert noch immer.

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