Test Counter-Strike - Global Offensive: Das alte Feuer?

von David Dieckmann (26. September 2012)

Bomben legen, Feuern aus der Hüfte - das ist Counter-Strike. Brandgranaten, Bestenlisten und Einführungs-Modus neuerdings aber auch. Wird Counter-Strike Global Offensive dem Vorgänger gerecht?

Klassische Karten wie Dust 2, klassische Waffen wie die Glock-18 - ja, das ist Counter-Strike.Klassische Karten wie Dust 2, klassische Waffen wie die Glock-18 - ja, das ist Counter-Strike.

Shooter-Freunde mit Computer kennen ihn meist in- und auswendig. Valves Taktik-Shooter Counter-Strike war seinerzeit eines der beliebtesten Ballerspiele. Der Entwickler Hidden Path Entertainment (**Defense Grid - The Awakening**) nimmt sich der ehemaligen Modifikation zu Half-Life nun an, um sie technisch in die heutige Zeit zu katapultieren. Das gelingt mit Counter-Strike Global Offensive nicht in allen Belangen, macht aus dem Klassiker aber ein durchaus spielenswertes Erlebnis.

Nach wie vor kämpfen Terroristen gegen Antiterror-Einheiten in Szenarien wie Aztec, Dust 2 und Nuke. Nach wie vor verschanzen sich gewiefte Spieler mit ihren AWP-Scharfschützengewehren, um euch mit einem Schuss zu töten. Und nach wie vor gilt es Bomben zu legen und Geiseln zu retten.

Aber nicht alles bleibt beim Alten in Global Offensive. Da wäre zunächst der Einsteiger-Modus, der Neulingen den Shooter näher bringt. Oder die neuen Waffen, allen voran Brandgranaten und Molotov-Cocktails.

Bombenentschärfung und Geiselbefreiung

Alteingesessene "CS"-Spieler fühlen sich, als würden sie einen lange nicht mehr besuchten Ort aus ihrer Vergangenheit wiedersehen. Die meisten Karten kennen Spieler der Vorgänger noch aus dem FF. An deren grundlegender Architektur hat sich auch nichts bis sehr wenig verändert. Immer noch stehen zwei Spielvarianten im Mittelpunkt des Geschehens.

Bomben legen gehört nach wie vor zu den alltäglichen Aufgaben eines Terroristen in Counter-Strike.Bomben legen gehört nach wie vor zu den alltäglichen Aufgaben eines Terroristen in Counter-Strike.

In "Bombenentschärfung" soll die Gruppe der Terroristen eine Bombe an einem von zwei Standorten legen. Die Antiterror-Einheit versucht, das zu verhindern. Oder, sofern die Bombe bereits platziert ist, diese so schnell wie möglich zu entschärfen. In "Geiselbefreiung" dagegen bewachen die Terroristen vier Geiseln. Die Antiterror-Einheit soll diese aus der Terroristen-Basis zu einem sicheren Punkt eskortieren.

So sieht der klassische Wettkampf-Spielmodus aus. Wer Counter-Strike bislang nicht angefasst hat, sollte aber zunächst einige Runden im Gelegenheitsspiel verbringen. Das erklärt euch mit eingeblendeten Tipps, was zu tun ist. Und nimmt euch Dinge wie den Erwerb von Kevlar-Westen ab.

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