Vorschau Assassin's Creed 3: So lebt ein Spieleheld

von Olaf Bleich (09. Oktober 2012)

Ihr wollt mehr über Assassin's Creed 3 erfahren? Aber gerne doch? spieletipps hat Connor auf seinem Weg zur Boston Tea-Party begleitet.

Postenkartenmotiv: Connor reitet durch die Region außerhalb Bostons.Postenkartenmotiv: Connor reitet durch die Region außerhalb Bostons.

Alle reden derzeit über Dishonored (siehe Test). Doch einen solltet ihr dabei nicht vergessen. Sein Name ist Ratohnhaké:ton. Aber jeder nennt ihn Connor. Das wisst ihr ja hoffentlich schon aus einem der Vorschau-Berichte zu Assassin's Creed 3.

Zu Kindertagen wurde er von englischen Offizieren misshandelt. Diese Schandtaten prägen ihn bis heute. Anmutig steht er in seiner weißen Assassinenkutte vor seinem Anwesen außerhalb von Boston. Die Blockhütte ist sein Rückzugsort.

Aber von hier aus treibt Connor auch Handel und lässt Waren anfertigen. Oder er vergnügt sich bei einer kurzen Partie Fanorona, einem simplen Brettspiel. Doch dafür bleibt heute keine Zeit. Sein Vertrauter Achilles spricht ihn mit ruhiger Stimme an. Er hat Hilfeschreie aus dem Wald gehört.

Offensichtlich ist jemand in Gefahr. Der erste Nebenauftrag: Die bekannte Mini-Karte am unteren rechten Bildschirmeck weist den Weg. Nach einem kurzen Marsch trifft er Myrian, eine junge Jägerin. Sie wurde von Wilderern überfallen, die wie englische Soldaten aussahen. Connor hasst die Rotröcke. Fast noch mehr als die Templer. Nachdem er die Dame in seinen Unterschlupf getragen hat, geht er selbst auf die Jagd ... nach den Briten.

Nicht zu viel töten und vereinfachte Steuerung

Als Indianer-Halbblut kennt sich Connor in den Wäldern Nordamerikas aus. Mit Hilfe der Adler-Sicht erspäht er Spuren.

Ein Brite weniger ... zu schade!Ein Brite weniger ... zu schade!

Jeder der zehn Sektoren des Grenzgebiets besitzt bis zu fünf Tierarten auf die Connor Jagd machen kann. Pelze wiederum verkauft er nach getaner Arbeit für bare Münze bei Myrian.

Allerdings darf er sich nicht wie die Axt im Walde aufführen. Meuchelt er Kaninchen und Bambis gnadenlos ab, wirft euch das Spiel aus dem Animus, also der künstlichen Erinnerungswelt, in der ihr spielt. Schließlich haben die Indianer noch immer eine ganz bestimmte Beziehung zur Mutter Natur.

Connor ist schnell wie eine Katze. Er klettert bestimmte - nicht alle - Bäume hoch, hangelt sich an Ästen entlang oder lauert in den Baumkronen.

Das freie Laufsystem haben die Entwickler vereinfacht: Rechte Schultertaste gedrückt halten und lenken. Mehr ist nicht mehr nötig. Das ständige Tippen auf die Aktionstaste zum Springen gehört der Vergangenheit an.

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