Test Dishonored - Runen, Knochenartefakte und Entscheidungen

Entscheidet euch weise

"Manchmal müssen gute Männer schlechte Dinge tun, um die Welt zu retten", gibt euch ein vornehmer Admiral in Uniform mit auf den Weg. Wenige Minuten später hockt ihr in einem Versteck und beobachtet, wie ein Mann zu husten anfängt.

Von hinten anschleichen gehört zu euren leichtesten Übungen.Von hinten anschleichen gehört zu euren leichtesten Übungen.

Kurz darauf stirbt er an dem Gift, das ihr unter seinen Whiskey gemischt habt. Wie schlecht genau die Dinge ausfallen, die Corvo anstellt, habt ihr zum Teil selbst in der Hand. Das Spiel fördert eure jeweilige Spielweise.

Agiert ihr lieber aus dem Verborgenen? Oder mäht ihr als Ein-Mann-Armee die Feinde nieder? Beides funktioniert, und das ist selten. Am Ende jeder Mission wertet das Spiel das Chaos aus, das der Spieler hinterlässt. Das wirkt sich unmittelbar auf eurer Umfeld aus. Spielt ihr Rambo, attackieren euch bereits im zweiten Level die ersten Weiner.

Weiner heißen die verseuchten Bürger, die jammernd und kotzend durch die Gegend wanken und gesunde Menschen anfallen. Spielt ihr behutsam, trefft ihr mehr normale Passanten und die Gesprächsthemen wirken weniger bedrückt. Belauscht ruhig auch mal die Nichtspieler-Charaktere bei ihrem Tratsch. Oft erfahrt ihr so noch zusätzliche Informationen.

Bei Schlüsselpersonen habt ihr regelmäßig die Wahl, sie zu töten oder zu schonen. Welche Entscheidung ihr auch trefft, es gibt kein richtig oder falsch. Ihr steht ohnehin zwischen den Fronten. Sicher, die Militärs haben euch verraten, doch könnt ihr den Rebellen unumwunden trauen? So oder so gipfeln eure Entschlüsse sogar in verschiedenen Enden. Mehrere Durchgänge lohnen sich also auch ohne Mehrspielermodus.

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Die Macht der Runen und Knochenartefakte

Bald nach eurer Flucht aus dem Gefängnis trefft ihr einen geheimnisvollen Fremden, der sich selbst "Outsider" nennt. Er verleiht euch die Macht, Magie zu verwenden. Zehn Zauberkräfte lassen sich kultivieren.

Ihr spielt hier ein bisschen Darth Vader mit eurer magischen Kraft "Windstoß".Ihr spielt hier ein bisschen Darth Vader mit eurer magischen Kraft "Windstoß".

Dafür braucht ihr Runen, also aus Walknochen geschnitzte Kunstwerke. Ihr findet sie hin und wieder im Lauf des Abenteuers. Je nach Spielweise lohnt es sich, andere Fähigkeiten zu fördern. Die Zeit zu verlangsamen eignet sich etwa für Angriffe auf mehrere Personen. Lernt ihr hingegen die Gabe der Beherrschung, schlüpft ihr in andere Körper. So schlendert Corvo als Dienstmagd unbehelligt durch einen Trupp Soldaten oder schwimmt als Fisch durch ein Abflussgitter. Das öffnet alternative Wege.

Über die Zauberkräfte lassen sich noch Seiten füllen. Ihr könnt unter anderem noch Ratten auf Feinde hetzten oder euch teleportieren. Auf diese Weise materialisiert Corvo hinter den Rücken eurer Gegner oder huscht von Dach zu Dach.

Zusätzlich darf eure Spielfigur Knochenartefakte ausrüsten. Die geben euch kleine Boni, etwa ein paar Prozent mehr Wahrscheinlichkeit, dass euch Kugeln verfehlen. Auch sie findet ihr im Spiel oder als Vorbesteller-Extra (siehe "Hilfe, welche Fassung von Dishonored soll ich kaufen?").

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Tags: Onkel Jo   Remake  

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