Doom: Wie ein Spiel die Welt erobert. Und bald geht's weiter - Doom multimedial / Jugendschutz

(Special)

Doom als Film, Roman und Brettspiel

Die Marke Doom taugt mehr als nur zum Ballerspektakel. 2005 kommt der rundenbasierte Rollenspielableger Doom RPG für Handys. Im selben Jahr gelangt die Verfilmung des Ego-Shooters in die Kinos.

Mehr als nur Ballerei: Doom gibt's auch als geselliges Brettspiel.Mehr als nur Ballerei: Doom gibt's auch als geselliges Brettspiel.

In der Hauptrolle Karl Urban und Dwayne Johnson, auch bekannt als Wrestling-Star The Rock. Die flach erzählte Geschichte handelt von menschlichen Mutanten auf einer Marsbasis. Die mäßige Leinwandumsetzung findet ihren Höhepunkt in einer fünfminütigen Action-Sequenz aus der serienüblichen Ego-Sicht. Immerhin.

2005 erscheint auch ein Brettspiel zu Doom 3. Hier schlüpft ihr wahlweise in die Rolle eines Space Marines oder der fiesen Kreaturen. Per Würfelglück arbeiten sich die Helden voran und erkunden nach und nach den zufällig entstehenden Spielplan. Das Tabletop erscheint auch auf deutsch beim Heidelberger Spieleverlag.

Schließlich versorgen sich wahre Anhänger mit Lesestoff. Allein zum ersten Teil gibt es vier Romane aus der Feder des Science-Fiction-Autors Dafydd ab Hugh (hierzulande erschienen im Panini-Verlag).

Neben dem Roman zum Film erscheinen auch die Lesewerke Doom 3: Brennende Welten (2008) und Doom 3: Maelstrom (2009).

Doom versus Jugendschutz

Wenn es ein großes Sorgenkind des deutschen Jugendschutzes gibt, dann heisst es wohl Doom. Die ersten beiden Teile sind bereits 1994 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert worden und damit offiziell unzugänglich für Jugendliche.

Wegen Gewaltdarstellungen landen Doom und Doom 2 auf dem Index.Wegen Gewaltdarstellungen landen Doom und Doom 2 auf dem Index.

Das hat den Spielen aber eher noch einen Beliebtheitsschub gegeben. Schließlich verbreiten sie sich schon in den 1990er Jahren übers Netz und per Diskettentausch rasend schnell.

Auf Antrag des aktuellen Rechteinhabers Bethesda hat die BPjM 2011 die ersten beiden Spiele erneut geprüft und vom Index genommen. Diese Ent-Indizierung auf Antrag ist nach zehn Jahren möglich. Nach 25 Jahren kommt ein Spiel übrigens automatisch vom Index, es sei denn, es enthält verfassungswidrige Inhalte. Das Ergebnis: Doom und Doom 2 sind nun mit einer USK-Einstufung ab 16 Jahren freigegeben.

Schon im Vorfeld verändern die Entwickler deshalb das Level "Command Control" in Doom 1. Der dort vorkommende Supercomputer sah von oben in der Kartenansicht ursprünglich wie ein Hakenkreuz aus. Die immer noch indizierte amerikanische Fassung von Doom 2 enthält außerdem zwei Geheim-Abschnitte mit einer Hommage an das ebenfalls von id Software stammende Wolfenstein 3D.

Weiter mit: Modding-Paradies Doom / Die Macher dahinter / Doom 3 BFG

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