Test WRC 3: Über Kuppe und Staubkorn

von Jens-Magnus Krause (24. Oktober 2012)

Trotz des vielversprechenden Entwickler-Namens Milestone waren die ersten zwei WRC-Spiele keine Meilensteine der Videospielgeschichte. Schafft der dritte Teil die Wende?

In WRC 3 seid ihr mit offiziell lizenzierten Autos auf Original-Strecken unterwegs.In WRC 3 seid ihr mit offiziell lizenzierten Autos auf Original-Strecken unterwegs.

Die Rallye-Simulation WRC 3 - FIA World Rally Championship überzeugt durch die authentische Darstellung der Atmosphäre dieses Rennsports. An der Startlinie zittert eure Drehzahlnadel in unfassbar hohen Gegenden. Die Motorengeräusche klingen je nach eingestellter Kameraperspektive mal dumpf, mal beißend laut.

Euer Fahrzeug beschleunigt reflexartig, wirbelt Staub, Matsch oder Steinchen auf. Danach konzentriert ihr euch auf euren Co-Piloten: Der teilt euch anstehende Kurven und deren Schwierigkeitsgrade via Funk mit. Das fühlt sich nach Rallye an.

Dazu gibt es Original-Schauplätze aus dem staubigen Griechenland, dem eiskalten Schweden oder dem sonnigen Italien. Der gesamte WRC-Rennkalender ist im Spiel enthalten - 78 Strecken in 13 Ländern.

Des Weiteren wählt ihr aus allen Original-Mannschaften euren Lieblingsfahrer aus. Mit den Fahrern gehen auch deren offizielle WRC-Autos einher, sowie untere Fahrzeugklassen. Insgesamt bleibt festzuhalten: Das Grundgerüst stimmt. Und die Feinabstimmung?

Ab ins kalte Wasser

Bereits im Hauptmenü wackelt das Grundgerüst erheblich. Wo ist die Einführung ins Spiel? Es gibt keine. Das ist schade, denn nicht jeder Spieler kennt die Regeln der WRC. Und nicht jeder Spieler beherrscht es auf Anhieb, durch die Kurven zu driften - was in diesem Sport die einzig sinnvolle Fortbewegungsart auf der Strecke ist.

Im Karriere-Modus geht es um die Welt: Ihr tretet in Schweden, Argentinien oder Italien an.Im Karriere-Modus geht es um die Welt: Ihr tretet in Schweden, Argentinien oder Italien an.

Die Entwickler hätten hier gerne die Rally-Akademie aus WRC 2 - FIA World Rally Championship integrieren können. Dort lernt ihr, wie ihr euer Auto sicher und schnell durch Kurven steuert. So eine Übungsphase fehlt auf jeden Fall.

Im Menü könnt ihr euch dann ohne jegliches Vorwissen oder Zusatzinformationen für die sogenannte Road to Glory oder die sogenannte WRC Experience entscheiden. Eine Erklärung mit Aufgaben und Zielen der jeweiligen Modi gibt es ebenfalls nicht.

Im Ersteren geht es auf jeden Fall um einen Weg zum Ruhm. Auf diesem startet ihr als Rallye-Neuling in unterschiedlichen, niederklassigen Events. Darin sind jeweils nur bestimmte Autoklassen zugelassen.

Weiter mit: Einsteigen, Aussteigen, Einsteigen, Ein Rennspiel mit Endbossen

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