Test Assassin's Creed 3: Auf zu neuen Ufern

von Marius Nied (30. Oktober 2012)

Endlich ist es soweit: Assassin's Creed 3 ist da! Halbblut Connor geht seinen Assassinen-Weg und macht die Neue Welt unsicher. Aber keine Sorge: Ihrem Spielprinzip bleibt die Serie bei allen Neuerungen treu.

Mit Connor durch die Neue Welt.Mit Connor durch die Neue Welt.

Nach Assassin's Creed 2, Assassin's Creed - Brotherhood und Assassin's Creed - Revelations hat es sich nun "ausgeeziot". Nachdem Ezio Auditore da Firenze mit seinen Abenteuern in Konstantinopel bereits zaghafte Versuche gemacht hat, das alte Europa zu verlassen, betritt die Assassin's-Creed-Reihe nun tatsächlich Neuland.

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Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die meisten von euch wissen dürften, spielt Assassin's Creed 3 in den noch nicht so ganz Vereinigten Staaten von Amerika. Die bestehen nämlich am Anfang nur aus 13 Kolonien, die sich ihre Unabhängigkeit erst noch erkämpfen müssen. Dazu tragt ihr im Spiel bei.

Klar, dass einige von euch den über drei Teile liebgewonnenen Florentiner Ezio vermissen. Aber mal ehrlich: So langsam war es auch mal Zeit für ein paar Neurungen. Und was ist erfrischender, als ein komplett neuer Held mit einer spannenden, tragischen Hintergrundgeschichte?

Aber halt, der neue Held betritt die Bühne des Spiels nicht sofort. Zuerst trefft ihr einen alten Bekannten und macht eine neue Bekanntschaft, die die Wartezeit auf Held Connor überbrückt.

Überraschung: Zuerst kommt der Senior

Die Rahmenhandlung tragen, wie bereits seit Assassin's Creed, Desmond und seine Freunde. Desmond spielt diesmal eine noch größere Rolle als sonst.

Links im Bild seht ihr den alten Herrn von Connor: Haytham Kenway.Links im Bild seht ihr den alten Herrn von Connor: Haytham Kenway.

Ohne zuviel verraten zu wollen: Ein Abstecher ins nächtliche New York gehört diesmal auch zu seinen Aufgaben. Um die Welt zu retten, steigt Desmond mal wieder in den Animus. Und zwar auf der Suche nach einem Artefakt der ersten Zivilisation, die - in Person der "Göttin" Minerva - eine Katastrophe für die Menschheit am 21.12.2012 vorausgesagt hat.

Wie bereits im Vorgänger unterstützt Bill Miles seinen Sohn Desmond und geleitet ihn zusammen mit den anderen Assassinen durch eine Übungsphase. Hier bekommt ihr erste, notwendige Informationen zur Steuerung, die sich zum Teil ziemlich von den Vorgängern unterscheidet.

Aber die Beziehung zwischen Vater und Sohn spielt sich nicht nur zwischen Bill und Desmond ab. Desmonds erste Animus-Sitzung lässt ihn nämlich in die Rolle von Connors Vater schlüpfen: Haytham Kenway. Das Thema Generationenkonflikt ist also in Assassin's Creed 3 allgegenwärtig.

Schon Haytham Kenway ist auf der Suche nach Überresten der ersten Zivilisation. Nach dem Auftakt der Geschichte in London verschlägt es Kenway senior recht zügig nach Amerika, wo er mit einer Indianerin Connor zeugt. Zugegeben: "Recht zügig" ist übertrieben. Seine Schiffsreise dauert ganze 72 Tage, während derer er einiges erlebt!

Weiter mit: Temporeicher Geschichtsunterricht mit Jagdeinlagen

Tags: Lets Play  

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