Test Assassins Creed 3 - Temporeicher Geschichtsunterricht mit Jagdeinlagen

Kindheitstrauma im verborgenen Tal

Nach der recht ausführlichen Vorgeschichte ist es soweit! Ihr schlüpft in die Rolle des Neuen: Ratohnhaké:ton. Der Halb-Indianer durchlebt eine unbeschwerte Kindheit in einem verborgenen Tal. Eines Tages bricht während eines Versteckspiels die raue Wirklichkeit in das Idyll ein. Kolonisten zerstören das Dorf und machen den Jungen zur Halbwaise.

Hier heißt Connor noch Ratohnhaké:ton. Und trifft zum ersten Mal auf seine Feinde.Hier heißt Connor noch Ratohnhaké:ton. Und trifft zum ersten Mal auf seine Feinde.

Zeitsprung. Bevor sich der herangewachsene junge Mann auf den Pfad der Rache begibt, erlernt ihr mit ihm und seinem Freund zusammen die Kunst des Jagens und des Kletterns. Letzteres ist gleichzeitig einfacher und vielfältiger als in den Vorgängern.

Einfacher, weil ihr einfach nur die Schultertaste gedrückt halten und die Richtung vorgeben müsst, um Hindernisse zu überwinden. Vielfältiger, da ihr euch diesmal wie Tarzan von Baum zu Baum springend bewegt und auch hohe Felswände erklimmt.

Die Möglichkeit, auf die Jagd zu gehen, ist ein völlig neuer Aspekt in Assassin's Creed 3. Die Anleihen zu Red Dead Redemption sind dabei nicht zu übersehen. Aber warum sollten sich die Entwickler auch nicht von diesem jetzt schon zum Klassiker avancierten Spiel inspirieren lassen?

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Auf der Pirsch

Nach einigen etwas leichteren Fingerübungen mit Hasen, Füchsen und Waschbären trifft der angehende Assassine auch auf die größeren Kaliber, die sich nicht mit Fallen und nur schwerlich mit Pfeil und Bogen erledigen lassen. Zu Beginn ist die Steuerung von Pfeil und Bogen übrigens etwas nervig, aber mit etwas Übung funktioniert es.

Ob Connor doch noch Mitleid mit Bambi hat?Ob Connor doch noch Mitleid mit Bambi hat?

Schon wenn ein Hirsch euch attackiert, greift ihr am besten zum Tomahawk. Und wenn dann zum ersten Mal ein Bär angreift, laufen euch ähnliche Schauer über den Rücken wie einstmals John Marston in den Weiten von Red Dead Redemption. Auch die Umgebung ist ähnlich lebendig wie die im Rockstar-Epos. In der Luft schwirren und summen Bienen, im Herbst schweben herunterfallende Blätter durch die Luft und das Schneetreiben im Winter lässt euch die Heizung höher drehen.

Später im Spiel könnt ihr Felle und Fleisch verkaufen, um damit den Gutshof und die Siedlung zu bestellen, die ihr gemeinsam mit eurem Assassinen-Lehrmeister Achilles bewohnt und bewirtschaftet. Wem das zu sehr in Richtung Rollenspiel geht, der kann auch einfach nur die Hauptmissionen erledigen.

Aber auch sonst gibt es viel zu tun im Grenzland und in den Städten. Ihr könnt Spiele spielen, Hilfsbedürftigen aus der Bedrängnis retten und dem bekannten Erfinder Benjamin Franklin helfen, verlorengegangene, fliegende Zettel wieder zu einem Buch zu vereinen. Und Aussichtspunkte gibt es auch wieder eine ganze Menge.

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Tags: Lets Play  

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