Test Fable - The Journey: Der Fable-Kindergarten hat geöffnet

von Thomas Stuchlik (18. Oktober 2012)

Rollenspiel ade. Das neue Fable - The Journey entführt euch auf eine Kutschfahrt ins Unbekannte. Eine Xbox 360 und die Bewegungssteuerung Kinect sind dazu Pflicht.

Gabriel und Theresa machen sich auf eine Reise voller Gefahren.Gabriel und Theresa machen sich auf eine Reise voller Gefahren.

Ein Aufschrei ging zur Spielemesse E3 2011 durch die Fachwelt. Nach der ersten Präsentation von Fable - The Journey glauben Spieler wie Fachleute, dass die Rollenspielmarke Fable zum billigen "Kinect-Railshooter" (Ballerei auf Schienen) verkommt. Nun, ganz so schlimm ist es nicht. Denn der jüngste Fable-Ableger gibt euch zwar einen linearen Weg vor, dieser gestaltet sich jedoch abwechslungsreich.

Als Taugenichts Gabriel bereist ihr mit eurem Pferd Seren und einer Kutsche die Welt von Albion. Interessant dabei ist die Sicht der Dinge. Denn ihr erlebt das Spiel durchgängig aus der Ego-Sicht. Lediglich die Zwischensequenzen brechen mit der sonst konsequenten Ich-Perspektive.

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Das erlebt ihr auf der Reise in Fable - The Journey

Die Hälfte der Spielzeit verbringt ihr auf dem Kutschbock und lasst die hübsche Landschaft vorbeiziehen. Der andere Spielanteil ist dagegen actionreicher. Dann stehen Zaubereien gegen Feinde und kleinere Rätseleinlagen mit passender Handgeste an. Denn Fable - The Journey spielt ihr nur mit Kinect und komplett ohne Pad.

Über Stock und Stein

Seine Schusseligkeit beweist Hauptdarsteller Gabriel gleich zu Beginn. Er schläft auf der Kutsche ein und verliert den Anschluss an den Konvoi seines Stammes.

Aus der Ego-Sicht erkundet ihr die holprigen Wege von Albion.Aus der Ego-Sicht erkundet ihr die holprigen Wege von Albion.

Wegen eines Brückeneinsturzes bleibt ihm nichts anderes, als einen Umweg durch die Ländereien von Albion zu machen. Das Abenteuer kann beginnen.

Auf dem Kutschbock lenkt ihr mittels Armbewegungen euer Pferd über die steinigen Pfade Albions. Der Kläpper läuft wahlweise mit drei Geschwindigkeiten. Reisst ihr die Arme kurz hoch, spornt ihr ihn vom Schritt über Trab bis zum Galopp an. Um zu bremsen zieht ihr die Arme heran.

Übrigens dürft ihr Fable The Journey gemütlich im Sitzen spielen. Kinect benötigt nur eure Arm- und Oberkörperbewegungen zur Steuerung.

Und diese funktioniert im Gegensatz zu Spielen wie Steel Battalion - Heavy Armor auch meist recht gut.

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