Test Chaos auf Deponia - Eine malerische Meisterleistung

Eine malerische Meisterleistung

Auch Spiele können Kunst sein. Das beweist Chaos auf Deponia optisch wie inhaltlich. Harmonische Farben und dezent gesetzte Schatten verleihen dem Spiel ein hübsches Aussehen.

Auch wenn ihr eine Spielpause einlegt, Rufus weiß sich zu beschäftigen.Auch wenn ihr eine Spielpause einlegt, Rufus weiß sich zu beschäftigen.

Die Musik integriert sich prima ins Spiel und weckt den gewünschten Eindruck: So sollte es auf einem Planeten klingen, der im Müll versinkt. Die Charaktere hören sich nicht nur gut an, sie sehen auch gut aus. Ihre vielfältige Mimik macht das Spiel emotional.

Der Humor rundet das Ganze ab. Rufus hat zu allem einen passenden Spruch auf Lager. "Noch mehr Potenzial für noch mehr dramatische Wendungen", sagt er, wenn er sich eine simple Kurbel anschaut. Auch seine Taten sorgen für Lacher. Wer von euch würde schon einem Hund vormachen wie man Stöckchen holt? Eben.

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Neue Gestalten, vertont von bekannten Sprechern

Rufus' Heimatstadt Kuvaq ist nicht der einzige Ort mit schrägen Vögeln. Auch der "Schwimmende Schwarzmarkt" ist von skurrilen Gestalten bevölkert. Hier gleicht kein Ei dem anderen. Trotz vieler neuer Gesichter trefft ihr aber auch auf bekannte Charaktere aus dem Vorgänger. Doc und Bozo fehlen natürlich nicht.

Werdet ihr das Spiel gegen einen Meister wagen?Werdet ihr das Spiel gegen einen Meister wagen?

Ein interessanter Neuling ist Garlef. Er rühmt sich damit, der Meister im Schnick-Schnack-Schnuck zu sein. Er hat sogar einen eigenen Trainer, der mit ihm "das Papier" übt. Er spielt aber nur gegen Personen, die offizielle Turnierfinger haben. Nebenbei ist er noch Mitglied in einer Widerstandsbewegung gegen den Organon. Organon ist eine Art Polizei auf Deponia.

Das Leben schwer gemacht bekommt ihr von einem Roboterhund namens Clever-Byte. Dieser Witzbold mit Sprachfehler lacht sich im wahrsten Sinne des Wortes kaputt über Rufus' Versuche, an ihm vorbei zu kommen.

Steuerung und gesammelte Objekte

Auch die unglaublich einfache Steuerung bremst euren Spielspaß nicht. Wie im ersten Teil steuert ihr nur mit der Maus. Die linke Taste ist zum Bewegen und Interagieren. Ein Rechtsklick verkündet Rufus' Gedanken zu einem Gegenstand oder einer Person.

Bis zu 25 Gegenstände gleichzeitig könnt ihr mit euch herumtragen.Bis zu 25 Gegenstände gleichzeitig könnt ihr mit euch herumtragen.

Das Inventar ist dasselbe geblieben, nur die Farben haben sich geändert. Ihr müsst nur kurz am Mausrad drehen und eure gesammelten Werke ploppen vor euch auf. Im ersten Augenblick sieht alles nach Schrott aus, doch mit der Zeit könnt ihr jedes Objekt an entsprechender Stelle sinnvoll nutzen. Vielleicht kann ja auch der ein oder andere Charakter im Spiel etwas gebrauchen?

Beim Kombinieren von Objekten hat Rufus immer einen Spruch parat. Etwa: "Sehr clever, ich löse das Problem einfach im Ausschlussverfahren!" Das ist mal mehr, mal weniger hilfreich. Dafür wird euch aber nie langweilig.

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