Test Carrier Command - Gaea Mission: Wieder da, hurra?

von Thomas Stuchlik (24. Oktober 2012)

Ein Flugzeugträger, mit dem ihr Inseln erobert. Das ist Carrier Command. Die Neuauflage eines Klassikers offenbart überraschende Schwächen.

Land in Sicht! 33 Inseln warten auf ihre Eroberung durch eure Einheiten.Land in Sicht! 33 Inseln warten auf ihre Eroberung durch eure Einheiten.

Im Jahre 1988 erscheint für damalige 8- und 16-Bit-Computer das innovative Taktikspiel Carrier Command, das euch zum Kommandanten über einen futuristischen Flugzeugträger macht.

Nach satten 24 Jahren arbeiten die Militärspezialisten von Bohemia Interactive (**Arma 2**) diese vielversprechende Mischung aus Action und Strategie wieder auf. Ein Konzept, das fast in Vergessenheit geriet. Obwohl sich mit einem eigenen Flugzeugträger doch taktische Schlachten geradezu anbieten.

Das Studio ist unter anderem verantwortlich für das demnächst kommende Arma 3. Deshalb sollte diese Umsetzung für PC und Xbox 360 eigentlich eine willkommene Fingerübung für die Entwickler sein.

Doch scheinbar haben hier einige Programmierer gepennt. Denn so mancher selbstverständlicher Genreaspekt macht bei Carrier Command - Gaea Mission plötzlich unerwartet Probleme und verdirbt mächtig die Laune am Spiel.

Kampf um 33 Inseln

In Carrier Command kommandiert ihr eine überschaubare Armada von vier senkrechtstartenden Jets (Manta genannt) und vier Amphibienfahrzeugen Marke Walrus. Diese stehen aber erst nach einigen Inseleroberungen vollzählig im Hangar eures Flugzeugträgers.

Mit dem Bordgeschütz erledigt ihr gegnerische Vehikel, Roboter und Geschütze.Mit dem Bordgeschütz erledigt ihr gegnerische Vehikel, Roboter und Geschütze.

Die Echtzeittaktik spielt in drei Ebenen: auf der strategischen Karte, der taktischen Karte und der 3D-Sicht für direkte Kampfaction. Die beiden letzteren sind für die Inseleroberung entscheidend. Auf der taktischen Karte sondiert ihr die Lage und sendet Drohnen oder Mantas zur Aufklärung aus. Dann bewaffnet ihr eure Walrus-Einheiten im Hangar und schickt sie an die nächste Küste.

Stück für Stück attackiert ihr gegnerische Anlagen und Geschütze. Praktisch: Auf den Inseln sind oft Werkstätten und Munitionslager verstreut, um eure Fahrzeuge auf Vordermann zu bringen. Alle Spielaktionen könnt ihr wahlweise auch selbst übernehmen. Und das ist angesichts einer gravierenden Spielschwäche auch dringend nötig. Doch dazu gleich mehr.

Zuletzt dringt ihr per Computer-Angriff in die ungeschützte Kommandozentrale ein (vergesst nicht, das passende Modul auszurüsten) und übernehmt damit die Inselkontrolle.

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