Test Carrier Command - Gaea Mission - Warum es nicht gut ist

Warum alles grandios scheitert

Tragischerweise macht vor allem ein Spielaspekt das Spiel kaputt: die automatische Wegfindung. Auf der Karte legt ihr genretypisch Wegpunkte für eure Mantas und Amphibienfahrzeuge an. Doch den direkten Weg findet der Computer nie.

Auf der taktischen Karte kommandiert ihr eure orientierungslosen Einheiten.Auf der taktischen Karte kommandiert ihr eure orientierungslosen Einheiten.

Oft genug drehen sich die Fahrzeuge sinnlos im Kreis und rangieren herum. Und das ist bei drohenden Konfrontationen tödlich und frustrierend. Feindliche Geschütze zerlegen dann eure wertvolle Ausrüstung wie in einer Schießbude.

Interessanterweise geht es den feindlichen Einheiten oft genauso. So nehmt ihr mobile Einheiten unter Beschuss, während diese verzweifelt herum manövrieren. Wie dieser fatale Patzer durch die Qualitätskontrolle von Bohemia gelangt ist, bleibt rätselhaft. Auch ein sogenannter Patch auf die aktuelle Version 1.02 bringt keine Besserung.

Ebenso misslungen ist die Einführung ins Spiel, denn hier seid ihr erstmal zu Fuß unterwegs und erobert euch den Flugzeugträger. In einer halben Stunde absolviert ihr äußerst schwache Ego-Action mit dummen Robotergegnern, hampeliger Steuerung und gestelzten Zwischensequenzen. Wie gut, dass ihr danach nicht mehr zu Fuß unterwegs seid.

An sich ist die Echtzeittaktik mit Maus und Tastatur oder mit Controller gut spielbar. Leider ist die Bedienung mittels ringförmigem Befehlsmenü aber zu umständlich für ein Strategiespiel. Zumindest funktioniert der Wechsel zwischen Karte und Einheit reibungslos. Ihr gebt Kommandos auf der taktischen Karte und steigt jederzeit ins Cockpit eines Vehikels.

Der schwimmende Kampfkoloss

Euer Trägerschiff bildet den Dreh- und Angelpunkt des Spiels. Auf der strategischen Karte plant ihr das weitere Vorgehen und bekämpft schließlich einen feindlichen Flugzeugträger, der sich aber äußerst rar macht.

Auf der strategischen Karte steuert ihr die nächste zu erobernde Insel an.Auf der strategischen Karte steuert ihr die nächste zu erobernde Insel an.

Zwischen den Inseln kreuzt ihr im Autopilot. Das gibt euch Zeit, um die Versorgung zu sichern und Reparaturen auszuführen. Denn ohne Docks und Aufzüge gibt es keine Anlaufstation für eure Vehikel.

Auf bereits eroberten Inseln entscheidet ihr, ob sie zur Produktion oder zur Verteidigung dienen sollen. Die Ländereien liefern Rohstoffe, mit denen ihr neue Einheiten und Waffensysteme in Auftrag gebt.

Diese lasst ihr frei Haus direkt an den Träger schicken. Mit neuen Technologien rüstet ihr Flug- und Fahrzeuge hoch, um geschützte Inseln etwas schneller zu erobern.

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