Test XCOM - Enemy Unknown - Waffenwechsel und Ausrüstung

Waffen und Stellungswechsel

Zu Beginn ist die Xcom-Truppe noch mit herkömmlichen Schusswaffen ausgerüstet, die die Aliens nur hämisch keckern lassen. Laser- und Plasmagewehre erforscht ihr erst langwierig.

Geräusche, die die Außerirdischen in ihrem Zug verursachen, werden für euch als Richtungsanzeiger dargestellt.Geräusche, die die Außerirdischen in ihrem Zug verursachen, werden für euch als Richtungsanzeiger dargestellt.

Die außerirdischen Erzfeinde haben dieses Problem nicht - ihre Plasmabolzen sind ungemein destruktiv und fräsen riesige, grün glühende Löcher in Wände, Bäume, parkende Autos und sogar Ufo-Rümpfe.

So wichtig Deckung in Xcom ist, genauso wichtig ist es, den vermeintlich sicheren Rückzugsort hinter einem Baumstumpf oder einem geparkten Gabelstapler aufzugeben und sich eine neue Feuerposition zu suchen. Deckung und Gebäude könnten genausogut aus Reiswaffeln bestehen, so schnell zerbröseln sie während eines Feuergefechts. Häuser, Hecken und Gebüsch mit gezieltem Feuer gezielt wegblastern wie im Original funktioniert nicht mehr, trotzdem geht auf den Schlachtfeldern eine Menge zu Bruch.

Beschränkte Ausrüstung

Ein Spielelement, bei dem Firaxis die Schere etwas zu forsch angesetzt hat, ist das Inventarsystem der Soldaten.

Unser Sniper kann genau einen Gegenstand mitnehmen: Wir wählen natürlich das Zielfernrohr.Unser Sniper kann genau einen Gegenstand mitnehmen: Wir wählen natürlich das Zielfernrohr.

Jeder tapferen Männer und Frauen von Xcom kann neben seinem Gewehr und einer Pistole nur noch einen weiteren Gegenstand mit ins Gefecht nehmen: Ein Soldat, der eine einzelne (!) Handgranate einpackt, darf kein Zielfernrohr mehr auf sein Gewehr schrauben oder ein kugelsicheres Unterhemd unter seiner Rüstung anziehen.

Das ergibt aus Gründen der Spielbalance durchaus Sinn, fühlt sich aber neben dem Orginal, in dem man sogar einen Alien-Kadaver vom Schlachtfeld aufklauben und in den Rucksack packen konnte, sehr eingeschränkt an. Noch schlimmer ist es, wenn der einzige Sanitäter auf dem Schlachtfeld verblutet und keiner der anderen Soldaten ihn retten kann, da weder gefallene Aliens noch Soldaten nach Ausrüstung durchsucht werden können.

Die Option, wie im Original von 1994 einen zweiten Skyranger anzuschaffen und mehrere Bodentruppen-Teams einzusetzen, fällt im 2012er-Xcom übrigens flach. Das ist nicht weiter schlimm und auch keine Schikane der Entwickler, sondern ein wohlüberlegter Schachzug. Es zeigt, dass die Neuauflage innerhalb eines strafferen Korsetts angelegt ist und dem Spieler zwar weniger Verwaltungsaufwand aufhalst, dafür aber weniger Freiheiten gewährt.

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