Test Dragon Ball Z Kinect: Eine schweißtreibende Prügelorgie

von Thomas Stuchlik (30. Oktober 2012)

Zurück ins Universum von Dragon Ball Z: Nach zahlreichen Prügelspielen wie Ultimate Tenkaichi sind Xbox-360-Sayajins wieder gefordert. Aber diesmal mit vollem Körpereinsatz.

Mit euren Händen und Füßen verkloppt ihr die Gegner.Mit euren Händen und Füßen verkloppt ihr die Gegner.

Wie der Spielname schon besagt, steuert ihr Dragon Ball Z Kinect über Microsofts Bewegungserkennung. Und diese hat es in sich. Hier teilt ihr zielsicher Faustschläge, Kinnhaken, Fußtritte und Feuerbälle mit der korrekten Bewegung aus.

Praktischerweise verweilt der Gegner immer in der Bildschirmmitte, weshalb Angriffe nie ins Leere gehen. Und nach der mehrteiligen Einführung verfügt ihr über wuchtige Schläge und Kombos, die der Serienvorlage in Nichts nachstehen.

Erfreulicherweise benötigt Kinect keine nervige Kalibrierung. Das Spiel erkennt eure Arme und Beine problemlos und setzt über 100 Kampfmanöver virtuell um. Davon benötigt ihr aber nur die wenigsten. Vor allem sind hier schnelle Fäuste gefragt.

Im Story-Modus erlebt ihr Teile der Geschichte von Dragonball Z aus der Ego-Sicht. Dabei halten sich die Kontrahenten wenig mit langatmigen Reden auf. Schließlich geht's hier nur um eines: um das gekonnte Prügeln.

Mehr Kampf, weniger Geschichte

Mit Schlägen deckt ihr euer Gegenüber ein und lasst seine Ausdauerzahl schmerzlich schrumpfen. Gleichzeitig ladet ihr eure Ki-Energie auf und lasst sie im richtigen Moment los. Dann holt ihr zur Kombo-Attacke aus und schleudert den Gegner Hunderte Meter weit, nur um ihm gleich noch eins auf die Mütze zu geben. Fast ständig sind dabei schnelle Faustkombinationen gefordert.

Die schweisstreibenden Prügeleien erlebt ihr in der Ego-Ansicht.Die schweisstreibenden Prügeleien erlebt ihr in der Ego-Ansicht.

In den einzelnen Kapiteln des Story-Modus erlebt ihr die Sagas der Saiyajin, Freezer, Cyborgs und Majin-Boo. Diese versetzen euch in mehrere Schlüsselkämpfe aus der Dragonball-Saga. Viel Erklärungen gibt es allerdings nicht.

Abgesehen von kurzen Dialogen vor dem Duell, klären sich die komplexen Zusammenhänge der Dragonball-Saga hier nicht auf. Kenner stört das nicht, doch weniger versierten Spielern drängen sich hier Fragezeichen auf. Dem Spiel fehlt einfach das Drumherum.

Bei gegnerischen Spezialangriffen blenden Symbole die korrekte Geste zum Ausweichen an. Ansonsten beugt ihr euch während der Kämpfe zur Seite oder nach vorne oder hinten, um Feuerbällen und Meteorangriffen auszuweichen. Alternativ blockt ihr normale Attacken mit hochgezogenen Armen.

Weiter mit: Kein Online, wenig Inhalt, Fakten und Meinung

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