Test DBZ Kinect - Kein Online, wenig Inhalt, Fakten und Meinung

Keine Duelle gegen Freunde

Über 100 Kampfmanöver stellt euch das Spiel zur Verfügung. Sogar den Kamehame-ha lernt ihr zu meistern. In kaum einem anderen Dragonball-Spiel fühlt ihr euch so mächtig wie hier.

Unverzeihlich: Den Prügelspaß gibt's nur für einen Spieler.Unverzeihlich: Den Prügelspaß gibt's nur für einen Spieler.

Insbesondere dann, wenn ihr nach gekonnten Manövern und genug Energie zum Super Sayajin transformiert. Denn dann hat der Gegner wahrlich nichts mehr zu lachen.

Das kann er auch nicht, denn in Dragonball Z Kinect malträtiert ihr ausschließlich Computergegner. Leider dürft ihr keine Duelle mit euren Kumpels austragen. Und genau das ist die größte Schwäche des Spiels. Wie schön wären hier Kämpfe am geteilten Bildschirm oder online gewesen. Schade drum!

Karger Spielumfang, kaum Boni

Ihr schlüpft nicht nur in die Haut von Son Goku, Piccolo oder Vegeta. Ihr dürft über 50 bekannte Seriencharaktere erspielen. Jeder besitzt dabei zwei individuelle Spezialangriffe. Im Modus Punkteangriff tretet ihr nochmal gegen freigespielte Gegner an. Hier geht's ausschließlich um Punkte, die ihr in Online-Ranglisten verewigen dürft.

Die enthaltene Anime-Episode erzählt von den Erlebnissen von Bardock.Die enthaltene Anime-Episode erzählt von den Erlebnissen von Bardock.

Mit sogenannten QR-Codes schaltet ihr weitere Charaktere und Boni im Spiel frei. Dazu benötigt ihr nur den ausgedruckten Code (einige sind mitgeliefert), den ihr vor die Kinect-Kamera haltet.

Als einziger Bonus befindet sich auf der Spieldisc eine 20minütige Anime-Episode mit Son Gokus Vater Bardock. Und diese genießt ihr mit japanischem Originalton und deutschen Untertiteln - wahre Kenner freut's. Im Spiel selbst ist übrigens japanische oder englische Sprache einstellbar.

Grafisch liefert Dragonball Z Kinect eine gewohnt stimmige Anime-Optik, die der Vorlage auch gerecht wird. Dynamische Kamerafahrten und fette Kombo-Explosionen lassen keine Wünsche offen.

Fakten:

  • tadellose Bewegungserkennung
  • zielsichere Kombo-Attacken
  • 50 spielbare Charaktere
  • spaßiges Dauerprügeln
  • drei Schwierigkeitsgrade
  • zu kurze Spiellänge
  • zu wenig Spielumfang
  • keinerlei Mehrspieler-Modi
  • erhältlich für Xbox 360

Meinung von Thomas Stuchlik

Eigentlich hätte man das Spiel auch "Dragonball Fitnesstrainer" nennen können. Denn die Kämpfe gegen allerlei Fieslinge sind schweisstreibend. Dabei verrichtet Kinect auch einen guten Job, denn die meisten Bewegungen erkennt das Spiel anstandslos. Doch trotz großem Heldenaufgebot ist das Dauergekloppe schnell durchgespielt. Auch die mäßig erzählte Geschichte beschränkt sich auf kurze Dialoge.

Die dürftigen Spielmodi verderben außerdem die Langzeitmotivation. Dass Mehrspieler-Duelle fehlen, ist dabei unverzeihlich. Wie gerne würdet ihr doch euren Kumpels einen deftigen Kamehame-ha um die Ohren hauen. Unterm Strich ist das Spiel eine nette Beschäftigung für wahre Dragonball-Anhänger. Mehr aber auch nicht.

56

meint: Die spaßigen Kampfduelle mit guter Kinect-Erkennung kranken am mageren Umfang. Außerdem fehlt der Mehrspieler-Modus.

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