Vorschau Soul Sacrifice: Ein Spiel, das Opfer verlangt

von Thomas Stuchlik (13. Dezember 2012)

Jeder muss einmal Opfer bringen. Doch das kommende Action-Spektakel Soul Sacrifice fordert von Vita-Besitzern unter euch noch einiges mehr. Nämlich euer (virtuelles) Leben!

Vier Vita-Spieler stellen sich übermächtigen Bossgegnern und geben alles.Vier Vita-Spieler stellen sich übermächtigen Bossgegnern und geben alles.

Die Vita hat's nicht leicht. Zwar besitzt sie die technische Kraft, jede andere tragbare Konsole an die Wand zu spielen, doch es fehlt einfach an guten Spielen.

Vielleicht kann aber das kooperative Action-Rollenspiel namens Soul Sacrifice der darbenden Hardware zu neuem Schwung verhelfen? Entwicklerlegende Keiji Inafune (bekannt für Onimusha Warlords oder Lost Planet: Extreme Condition) versucht es dabei mit einem frischen Ansatz.

Schließlich hat er die altbackenen Spielideen japanischer Studios satt. Deshalb liefert er auf Playstation Vita eine neue Spielidee: die Selbstaufopferung.

Auf den ersten Blick scheint Soul Sacrifice wenig Neues zu bieten. Denn in dem knackigen Action-Abenteuer bekämpft ihr übermächtige Bossgegner zusammen mit mehreren Spielern. Das wirkt pompös und grafisch aufwendig, ist allerdings schon aus anderen Spielen bekannt. Allerdings lohnt sich hier ein genauerer Blick.

Spielen bis zur völligen Hingabe

Bis zu vier Spieler fechten groß angelegte Arena-Kämpfe aus, die es in sich haben. Denn die riesigen Bossgegner sind kaum zu schaffen.

Reine Waffengewalt mit Schwert, Peitsche oder Bogen reicht hier nicht.Reine Waffengewalt mit Schwert, Peitsche oder Bogen reicht hier nicht.

Beim ersten Anspielen erinnert Soul Sacrifice schnell an das frustrierende Dark Souls. Der Spieler scheint hier hoffnungslos unterlegen zu sein. Eine Chance habt ihr nur, wenn ihr mächtige Fähigkeiten und Magie geschickt einsetzt. Doch beides kostet Opfer.

Und damit ist nicht eine bestimmte Punktezahl gemeint. Nein, vielmehr geht es an eure Substanz als Held. Ihr opfert kostbaren Lebenssaft oder sogar Gliedmaßen, um einen gemeinsamen Feind zu besiegen. Zwar können andere Spieler euch wieder heilen, doch das kostet ebenso wieder Opfer. Ein Teufelskreis.

Schnell stellt sich die Frage: Rettet ihr einen sterbenden Online-Kumpel oder nicht? Die Rettung kostet schließlich viel, nämlich die Hälfte eurer Lebensenergie. Alternativ lasst ihr ihn einfach verenden. Dann darf er als wandelnder Geist in den weiteren Kampf eingreifen und Gegner schwächen. Oder er erfreut sich am kläglichen Versagen seiner hinterhältigen Mörder.

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