Test Civilization: Call to Power

von Thorsten Rühl (30. April 1999)

Nach einem langen hin und her zwischen den Firmen Activision und Microprose über die Rechte an Civilization erschien nun der dritte Teil namens Civilization - Call to Power (kurz: Civ CTP) von Activision. Ob sich der dritte Teil mit den ersten beiden Teilen messen kann, erfährst Du in unserem Review.

Als Sid Meier vor fast zehn Jahren den ersten Teil von Civilization entwickelte, dachte er sicher nicht, daß das relativ einfache Spielprinzip heute noch bei vielen Fans für durchgespielte Nächte sorgt. Civ CTP stammt nicht von Sid Meier, dieser hat vor kurzem das Spiel Alpha Centauri fertiggestellt. In Civ CTP übernimmt der Spieler die Geschicke einer von 41 Zivilisationen und muß diese in 7000 Jahren zur stärksten Zivilisation machen.

Civ CTP ist ein rundenbasiertes Spiel , welches im Jahr 4000 v. Chr. beginnt. Eine Runde beträgt am Anfang die Zeitspanne von 50 Jahren, im Lauf des Spiels verringert sich diese Zeitspanne auf 1 Jahr pro Runde. Am Anfang des Spiels hat man einen Siedler, mit dem man an einer geeigneten Stelle eine Stadt gründet. Dabei ist es wichtig, daß die Stadt in der Nähe wichtiger Rohstoffquellen (Nahrung, Produktion und Gold) liegt. Nachdem die Stadt errichtet ist, kann man dort weitere Siedler bauen, um neue Städte zu gründen.

Um die Bevölkerung in den Städten bei Laune zu halten, muß man Ihnen entsprechend viel Freizeit und Verpfelgung geben. Ansonsten kann es passieren, daß eine Stadt eine Revolte durchführt und sich im schlimmsten Fall von der Zivilisation trennt und eine eigene Zivilisation gründet. Zwischen den einzelnen Städten kann man Handelsruten anlegen, um Gold zu verdienen. Desweiteren bekommt man Gold von den einzelnen Städten, wenn diese einen Überschuß erwirtschaften.

Mit dem vorhandenen Gold kann man einzelne Felder modernisieren, um die Produktion zu erhöhen, oder neue Einheiten bauen. Schließlich gibt es auch noch andere Zivilisationen, die es zu bekämpfen gilt. Dies muß nicht in einen Krieg ausarten, es gibt viele Möglichkeiten, einer anderen Zivilisation erheblichen Schaden zuzufügen. So kann man beispielsweise gegnerische Handelsruten plündern, mit Anwälten gegnerische Bauvorhaben stoppen oder mit dem Geistlichen in anderen Städten einen Glaubenswechsel bewirken.

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Tags: Singleplayer  

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