Test Die Reiter von Rohan: Sattelt die Hühner, äh Gäule

von Mats Brandt (28. November 2012)

Die vierte Erweiterung der Tolkien-Saga Der Herr der Ringe Online führt euch durch die Welt von Rohan. Für Anhänger des Lebens in Mittelerde fast schon ein Muss.

Eine Übersichtskarte zeigt die Lage von Rohan.Eine Übersichtskarte zeigt die Lage von Rohan.

Das Königreich Rohan - ein ehemaliger Teil des nördlich gelegenen Reiches Gondor - ist geprägt von einer hügelarmen, grasreichen Landschaft. Die Rohirrim, das Volk des auch Riddermark genannten Reiches, sind für ihre Reitkunst und effiziente Pferdezucht bekannt.

Aus ihrer Zucht stammen die edelsten aller Pferde, weshalb Rohan auch als das Land der Pferde gilt. Obwohl euch mit der vierten Erweiterung von Herr der Ringe Online nur Ost-Rohan zugänglich wird, lassen sich einige der neuen Spielinhalte mit der Historie von Rohan verbinden.

Die Neuheiten veröffentlichen die Verantwortlichen erst jetzt und später als geplant. Grund dafür sind Qualitätsmängel, die bei der Beta-Testphase der bisher größten Erweiterung aufgefallen sind.

Die Fehler sind mittlerweile tatsächlich fast gänzlich behoben, störend sind im Grunde nur noch die regelmäßig auftretenden Verbindungsprobleme, die die grafisch sonst so elegant galoppierenden Rösser zu unschönen Zwischenstopps zwingen. Eine Besserung ist aber in Aussicht gestellt.

Berittener Kampf

Das Prunkstück der vierten Erweiterung erwartet euch bei den Pferdeliebhabern der Rohirrim. Eine verständliche Einführungsphase lehrt euch die Kunst des berittenen Kampfes. An Auswahl hapert es nicht: Ihr habt die Wahl zwischen drei verschiedenen Tierklassen.

Wenn ihr die Lehre des berittenen Kampfes erlernt habt, könnt ihr direkt loslegen.Wenn ihr die Lehre des berittenen Kampfes erlernt habt, könnt ihr direkt loslegen.

Leichte Streitrösser besitzen eine hohe Wendigkeit, sind aber schlechter ausgerüstet und daher eine gute Ergänzung für Fernkämpfer, die ihre Gegner auf Distanz halten. Schwere Pferde hingegen sind deutlich stärker und ausdauernder. Die dritte Variante ist ein ausgeglichenes Kriegsross.

Verbessern könnt ihr euer Reittier natürlich auch. Erfahrung erhält es durch besondere Belohnungen und nach erfolgreichen Kämpfen. Außerdem hat jedes Kriegsross einen individuellen Fähigkeitsbaum. Hier könnt ihr euer Tier in den Bereichen Kampf, Verteidigung und Bewegung verbessern.

Um flexibel zu sein, lassen sich mehrere Eigenschaftskonfigurationen abspeichern und deren Verteilung sogar kostengünstig zurücksetzen. Zu den Fähigkeiten gehört auch die Kunst, eine Verletzung vorzutäuschen, durch die euer Feind für kurze Zeit von euch ablässt. So lässt sich sehr taktisch kämpfen.

Weiter mit: Modernisierte Aufgaben, Aufbau einer Stadt

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