Die Redaktion kürt ihre Lieblingsspiele des Jahres 2012 - The Walking Dead

(Special)

The Walking Dead (PC, PS3, Xbox 360)

Dass Zombie-Spiele nicht immer in stupiden Ballerorgien enden, zeigt Entwickler Telltale Games dieses Jahr mit The Walking Dead. Das in fünf Episoden aufgeteilte Adventure lässt euch inmitten einer Zombie-Apokalypse den Überlebenskampf von Lee Everett, einem verulteilten Verbrecher, und seinen Weggefährten hautnah miterleben.

The Walking Dead begeistert durch die krassen Situationen, die ihr bestehen müsst.The Walking Dead begeistert durch die krassen Situationen, die ihr bestehen müsst.

Das Spiel setzt wie die gleichnamige Fernseh-Serie auf das Zusammenspiel der Charaktere und verzichtet dafür auf allzu herausfordernde Rätselkost. Ihr erlebt die Geschehnisse wie in einem interaktiven Film.

Viel Zeit verbringt ihr mit Gesprächen. Für die Wahl einer Antwort lässt euch das Spiel dabei nur einige Sekunden. Eure Dialogwahl bestimmt dabei das weitere Verhalten eures Gegenübers - mit einer unbedachten Antwort könnt ihr euch schnell ein Mitglied der Gruppe zum Feind machen. Außerdem werdet ihr immer wieder mit sogenannten Quicktime-Events konfrontiert, also Situationen, in denen ihr rechtzeitig eine bestimmte Taste drücken sollt, um zum Beispiel den Angriff eines Zombies abzuwehren. Solche Momente können auch das Ableben eines Gefährten bedeuten, wodurch sich der weitere Verlauf der Geschichte ändert. Mehr Informationen zum Spiel findet ihr im Test The Walking Dead: Ein Zombie-Abenteuer zum Verlieben.

1 von 30

The Walking Dead - Wenn die Toten auf Erden wandeln

Meinung von Karsten Scholz

In einem Jahr voller Kassenschlager Marke Diablo 3, Mass Effect 3 oder auch Guild Wars 2 steigt 2012 ein eher kleines Spiel ganz oben aufs Treppchen. Telltale Games überraschten nach dem durchschnittlichen Zurück in die Zukunft und dem unterirdischen Jurassic Park mit dem für mich besten Adventure der vergangenen Jahre.

Die in diesem Genre sonst so wichtigen Rätsel spielen in der Zombie-Apocalypse nur eine rudimentäre Rolle, was aber gar nicht schlimm ist - ich bin kein besonders guter Rätselknacker. Dafür packt mich das Spiel anderweitig bei den Eiern! Die Figuren sind derart lebendig gezeichnet, dass ich mit ihnen mitfühle. Die Situationen, in die ich geworfen werde, gehen mir an die Nieren. Und wenn meine Entscheidung mal wieder für den Tod eines Mitglieds meiner Gruppe sorgt, dann verfluche ich diese unmenschliche Situation, leide mit meinem Alter Ego und liebe gleichzeitig dieses Spiel, weil es fesselt, schockt und nachhaltig berührt. Ich kenne mittlerweile auch die fünfte und letzte Episode, war mir aber schon lange vorher sicher: The Walking Dead ist für mich das beste Spiel des Jahres.

Weiter mit: Borderlands 2

Tags: Onkel Jo  

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