Special Die Redaktion kürt ihre Lieblingsspiele des Jahres 2012

Dishonored - Die Maske des Zorns (PC, Xbox 360, PS3)

In Dishonored - Die Maske des Zorns seid ihr Corvo Attano, Leibwächter der Kaiserin. Doch in den Reihen ihrer Majestät lauern Intriganten mit Hunger auf den Thron. Nachdem ihr Zeuge des hinterhältigen Mordes an eurer Herrin werdet, landet ihr als vermeintlicher Attentäter selbst im Knast. Jetzt seid Corvo Attano, Sündenbock für den neuen Lordregenten.

Corvos magische Fähigkeiten helfen ihm im Kampf oder bei Schleich-Passagen.Corvos magische Fähigkeiten helfen ihm im Kampf oder bei Schleich-Passagen.

Nachdem ihr mithilfe einiger Revoluzzer aus dem Gefängnis entkommt, werdet ihr schon bald zu Corvo Attano, dem Meuchelmörder. Und bringt eurre Widersacher einen nach dem anderen möglichst unbemerkt um die Ecke.

Dafür habt ihr nicht nur die Waffen zur Verfügung, die es in Dunwall, einer englischen Stadt im Steampunk-Stil, so gibt. Neben Dolch, Armbrust und Wurfgeschossen habt ihr Zugriff zu einer Reihe magischer Fähigkeiten. So teleportiert ihr euch etwa quer durch einen Raum, haltet die Zeit an oder schlüpft zeitweise in den Körper eines Gegners. Eure Vorgehensweise nimmt dabei nachhaltig Einfluss auf die Spielwelt. Wer viel mordet, sieht ein düsteres Ende.

Im Laufe des Abenteuers trefft ihr auf allerhand schrullige Gestalten. So etwa die Lumpengräfin, eine alte Dame mit übernatürlichen Fähigkeiten. Oder den Outsider, einen gottesähnlichen Beobachter, der euch mit rätselhaften Tipps begleitet. Mehr erfahrt ihr im XXL-Abenteuerbericht "Dishonored: Das Abenteuer im Test" von Onkel Jo.

Meinung von David Dieckmann

Eigentlich ist mein Spiel des Jahres immer noch Skyrim. Gerade mit der Erweiterung Dawnguard habe ich auch dieses Jahr viele Stunden in Himmelsrand verbracht. Aber gut, da es 2011 erschienen ist, gilt es hier nicht. Meine zweite Wahl hat immerhin auch mit Bethesda zu tun.

Es gibt viel, das mir Dishonored so schmackhaft macht wie eine "Sweetroll" in Skyrim:

  • die dreckige Atmosphäre, die das Schlechte im Menschen auf dem Silbertablett serviert
  • die Entscheidungsfreiheit
  • der merkliche Einfluss meiner Taten auf meine Umgebung.
  • Und nicht zuletzt die ausgefallene Kombination aus Steampunk, weltlichen Waffen und übernatürlichen Kräften

Das heißt nicht, dass sich Dishonored nicht mehr verbessern ließe. Für Teil 2 wünsche ich mir eine deutliche Steigerung, sonst hat es gegen das nächste Elder Scrolls oder GTA bei mir keine Chance.


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Tags: Onkel Jo  

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