Test Dragonball Z - Budokai Tenkaichi

von Wachtang Budagaschwili (17. November 2005)

Die Hülle sagt: "Das vollkommenste DBZ Spiel aller Zeiten!"... Der Mythos "Budokai 3" hat neue Maßstäbe im Bereich der Kampfspiele gesetzt, aber kann der vermeintliche Nachfolger "Tenkaichi" das noch übertrumpfen? Ihr erfahrt es in unserem Test.

Die neue PerspektiveDie neue Perspektive

Die dritte Person - das fünfte Rad am Wagen?

Die "Budokai"-Serie hat Fans aus aller Welt mit einem grandiosen Kampfspiel erfreut und fand ihren Höhepunkt mit "Budokai 3", das in seinem Genre gewiss unter den Top-Titeln zu finden war und immer sein wird. Wer sich das brandneue "Tenkaichi" zulegt, in Erwartung, ein besseres Spiel als "Budokai 3" gekauft zu haben, wird vielleicht etwas enttäuscht. "Tenkaichi" ist kein Nachfolger, er ist eine Abzweigung von der Serie, es besteht nicht mehr aus Duellen, die von der Seite gefilmt werden, sondern aus eher action- und weniger filmreifen Schlachten aus der Dritten-Personen-Perspektive. Außerdem bietet das Spiel nicht viel, es sind lediglich viele Modi, in denen man kämpfen oder seine Charaktere entwickeln kann (nicht nach Levels, sondern mit Items, die den Status boosten) und von der Story ist nicht viel zu sehen bis auf einige wenige Zeilen kurz vor einer Saga. Die größte Veränderung ist natürlich der Wechsel der Perspektive, die für dieses Genre sehr ungewöhnlich ist - die Kamera ist direkt hinter eurem Kämpfer und ihr beobachtet das ganze von da aus bzw. aus schräg seitlicher Sicht, je nach Kampfdistanz. Dies hat natürlich seine Vor- und Nachteile...

Cooler vs. Goku im NahkampfCooler vs. Goku im Nahkampf

Kurzer Blick auf die neue Kampfgestaltung

Dank der neuen Ansicht des Kampfes steht euch mehr Freiraum zur Verfügung, ihr könnt rumfliegen wie ihr wollt, und dies wird durch die neue Perspektive erleichtert, allerdings werden dadurch die Kämpfe unübersichtlich. Kämpfe werden auf einem Stück Landkarte ausgetragen, begrenzt durch eine Grenze, dazwischen sind Gebäude, Bäume, Wasser etc. Dort könnt ihr euch frei bewegen, sogar unter Wasser kämpfen und natürlich die Umgebung zerstören. Die Abstände zwischen den Kämpfern können beliebig groß werden, meist sieht man den Gegner nicht mehr und muss mittels Radar suchen. Alles in einem eigentlich eine deutliche Verbesserung gegenüber "Budokai 3", allerdings ist die Kamera nicht flexibel genug, um all euren Manövern zu folgen, und oft wird die Sicht durch irgendwelche Objekte verdeckt, die direkt vor der Kamera sind (blind kämpfen ist angesagt). Und natürlich sieht man öfter den Gegner nicht, wenn er durch den eigenen Krieger verdeckt ist... und nein, die Kamera lässt sich nicht manuell drehen. Als Ausgleich zu diesem sind die Arenen aber wie gesagt relativ groß und quasi kugelförmig begrenzt.

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