Test Lego Herr der Ringe - In der Serientradition

In der Serientradition

Lego Herr der Ringe hält sich an das altbewährte Serienkonzept. Ihr erforscht überschaubare Areale, zerstört Legobauten und sammelt massig Münzen ein. Doch das spaßige Grundprinzip hat auch seine Schwächen, die auch im neuesten Teil nicht ausgebügelt sind.

Wie immer in Lego-Spielen zerstört ihr Steinbauten und sackt Münzen ein.Wie immer in Lego-Spielen zerstört ihr Steinbauten und sackt Münzen ein.

Denn zum einen leiden eure Gefährten wieder einmal an Intelligenzmangel. Größenteils stehen sie selbst im Kampf nur dumm herum und lassen sich töten. Manchmal finden sie nicht einmal den richtigen Weg, um euch zu folgen und stürzen von selbst in Abgründe.

Zum anderen steht auch die ungenaue Steuerung in der Serientradition. Das erschwert vor allem die Plattformhüpfereien unnötig. Nur gut, dass diese Passagen allesamt einfach zu meistern sind.

Auch gut, dass der Bildschirmtod kaum Auswirkungen hat, denn euer Held erwacht einige Sekunden später und hat nur einige eingesammelte Legoteile verloren. Das hält das Frustniveau niedrig und Einsteiger bei der Stange.

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Für einen oder zwei Gefährten

Ab dem zweiten Film verfolgt ihr die getrennten Wege der Gefährten. Während sich Frodo und Sam über die Totensümpfe bis nach Mordor schlagen, jagen Aragorn & Co. erstmal Orks und besuchen Rohan. Das ist im Spiel genauso.

Im Zweispieler-Modus seid ihr zeitweise an verschiedenen Orten unterwegs.Im Zweispieler-Modus seid ihr zeitweise an verschiedenen Orten unterwegs.

An manchen Stellen könnt ihr auch nahtlos von einer Heldengruppe zur anderen wechseln. Das funktioniert auch mit zwei Spielern - so erkundet ihr gleichzeitig verschiedene Orte.

Denn typisch für die Lego-Spiele des Entwicklers Traveller's Tales ist der Zweispieler-Modus. Jederzeit kann ein Kumpel ins laufende Spiel eingreifen. Bleibt ihr zusammen, erlebt ihr die Action auf einem Bildschirm gemeinsam. Erst wenn ihr euch auseinander bewegt, teilt sich der Bildschirm.

Und zwar dynamisch, je nachdem in welche Richtung ihr euch entfernt. Das soll für mehr Übersicht sorgen, doch gerade im Kampf sorgt die Teilung für größere Verwirrung. Auch weil öfter nicht klar ist, wer gerade auf welchem Bildschirm spielt.

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