Test Skyrim Dragonborn - Der neue Bösewicht ist auch ein Drachenblut

Der neue Bösewicht ist auch ein Drachenblut

Im Fokus der Geschichte steht das erste DrachenblutMiraak. So einfach wie euer Dovakiin hatte der Herr es allerdings nicht. Seine Karriere begann als Drachenpriester. Diesen Typen seid ihr bestimmt schon begegnet. Sie schlummern Gräbern und ballern euch mit mächtigen Zaubern ab, falls ihr ihnen auf die Pelle rückt. Grund dafür ist, dass sie den Drachen dienen und ihr nun ja, Drachen tötet.

Gestatten: Miraak, das erste Drachenblut.Gestatten: Miraak, das erste Drachenblut.

Für den empfindlichen Gemütszustand der Drachenpriester sorgt vermutlich auch besagter Miraak. Er kündigte nämlich kurzerhand seine Stelle als Drachenpriester und verleibte sich daraufhin seine einstigen Meister ein. Auch lodern in ihm deutlich mehr Drachenseelen als in eurem Helden.

Neben einem riesigen Ego besitzt Miraak auch enorme Kräfte - ein durchaus harter Gegner. Dass die Herkunft eures Dovahkiins bisher nicht gelöst war, verleiht der Geschichte zusätzliche Brisanz.

20 Euro für ein Halleluja

Ihr verbringt etwa fünf Stunden damit, das Geheimnis um Miraak zu lüften. Doch Dragonborn ist kein Download-Inhalt, der euch 20 Euro (auf Xbox 360 sind das 1.600 Microsoft Punkte) abknüpft und bereits nach einer Stunde die Endstation erreicht.

Auch Solstheim birgt viele Geheimnisse. Insbesondere das schwarze Buch.Auch Solstheim birgt viele Geheimnisse. Insbesondere das schwarze Buch.

Die Hauptmission beläuft sich ähnlich wie in Skyrim nur auf einen Bruchteil der Gesamtspielzeit. Ein eingefleischter Dovahkiin erkundet natürlich jeden Zentimeter der Insel. Dabei absolviert ihr einen Sack voll Nebenaufgaben.

Zum Beispiel löst ihr die Herkunft der Aschenbrut und besucht mit einer netten Dame vom Volk der Skaal den Tempel von Miraak. Dabei kommt ihr vermutlich auf eine Gesamtspielzeit von 30 Stunden. Ein enormer Wert für eine Erweiterung.

Ein besonderer Hingucker ist die Daedra-Dimension Oblivion, in die es euch während eurer Reise öfter verschlägt. Die kennt ihr sicher aus The Elder Scrolls 4 - Oblivion. Das ein oder andere Musikstück aus Morrowind, erkennen Anhänger der Reihe auch.

Wer seinen Dovahkiin anders gestalten will, hat nach dem Abschluss der Geschichte die Möglichkeit dazu. Für ein paar Drachenseelen verlernt ihr eure Talentpunkte und vergebt sie neu.

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