Test Grand Theft Auto - Vice City: Zurück in die Achtziger

von Thomas Stuchlik (14. Dezember 2012)

Während GTA 5 noch auf sich warten lässt, feiert Rockstar das 10jährige Jubiläum von Vice City mit einer Neuauflage. Doch kann das gealterte Kultspiel auch auf iOS und Android begeistern?

Mit Helikopter oder Flugzeug liegt euch Vice City zu Füßen.Mit Helikopter oder Flugzeug liegt euch Vice City zu Füßen.

Bereits Grand Theft Auto 3 von 2001 stellte dank offener 3D-Welt und Narrenfreiheit die Spielewelt auf den Kopf. Beim konsequenten Nachfolger Grand Theft Auto - Vice City von 2002 gilt das Motto "Größer, besser, farbenfroher".

Besitzer von iPhone und Android-Geräten dürfen diese Zeitreise nun nochmals antreten. Denn im virtuellen Abbild der amerikanischen Stadt Miami erwartet euch die schillernde Popkultur der 80er Jahre. Und die hat es dank schriller Klamotten, Musik und Darsteller in sich. Und wer sich jetzt an die Krimiserie Miami Vice erinnert, der liegt genau richtig.

1986 betretet ihr als Ex-Häftling Tommy Vercetti die Urlaubsmetropole. Das Ziel: Der Aufstieg vom Kleinkriminellen zum Gangsterboss. Dazu nehmt ihr zahlreiche Aufträge vom Schmuggel über Erpressung bis hin zu Attentaten an. Schließlich hat Tommy noch einige offene Rechnungen mit der falschen Seite des Gesetzes - genau wie Nico Bellic aus Grand Theft Auto 4.

Der kunterbunte Verbrechermoloch

Anders als die meisten GTA-Teile unterteilt sich Grand Theft Auto - Vice City nicht in drei Bereiche, sondern in zwei. Genauer gesagt zwei große Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind.

Bricht die Nacht ein, verwandelt sich die Strandpromenade in eine bunte Neonwelt.Bricht die Nacht ein, verwandelt sich die Strandpromenade in eine bunte Neonwelt.

Doch serientypisch sind die Inselverbindungen zunächst wegen Unwetter gesperrt. Erst nach einigen Aufträgen gelangt ihr auf die zweite, interessantere Insel. Beim ersten Blick auf die Karte wirkt Vice City etwas klein und übersichtlich. Erst bei längerer Spielzeit eröffnet sich hier die wahre Detailtiefe.

Neben langen Stränden findet ihr unter anderem zwei Einkaufszentren, einen Flughafen, Docks, ein Stadion und sogar einen Militärstützpunkt. Und auf dem Gelände einer verlassenen Filmproduktionsfirma wartet später noch viel Arbeit. In einigen Bezirken herrschen dagegen Gangs von Bikern, Haitianern oder Kubanern, mit denen ihr euch früher oder später anlegt. Auch ohne Mission könnt ihr Stunden um Stunden in der Stadt verbringen und immer wieder Neues entdecken.

Anfangs kommt ihr noch in einem Motel unter, später sind weitere Verstecke als Speicherpunkt erwerbbar - von der Mietwohnung bis zur Luxusvilla. Entscheidend ist dabei die wachsende Zahl an Garagenplätzen, in denen ihr wertvolle Wagen sichert.


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